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Saar-LB-Lösung soll spätestens Anfang 2014 stehen

Das Gebäude der SaarLB.

Das Gebäude der SaarLB.

Die Führungslösung für die Saar-LB steht bis auf wenige Details. Das bestätigte gestern der Präsident des Sparkassen-Verbandes Franz Josef Schumann bei der Jahres- Abschluss-Veranstaltung des Verbandes. Demnach soll der Vorstands-Vize Werner Severin nicht, wie geplant, Mitte des Jahres ausscheiden, sondern seine Amtszeit um zwei Jahre verlängern und Vorstandschef Thomas Christian Buchbinder beerben. Buchbinder scheidet planmäßig Ende kommenden Jahres aus, mit ihm werde aber über ein früheres Ausscheiden verhandelt, sagte Schumann. Buchbinder dagegen betont gegenüber der SZ, er werde bis zum letzten Tag im Amt bleiben.

Ziel der Verlängerung von Severins Amtszeit ist es, den Weg für Gunar Feth zu bereiten, der voraussichtlich zum 1. Juli als Generalbevollmächtigter in die Bank eintreten soll. Weil der Chef der KSK Saarpfalz für den Wechsel in die deutlich größere Saar-LB nach Maßgabe der Bankenaufsicht in einer sogenannten Ehrenrunde erst die Befähigung für das Vorstandsamt erreichen muss, soll Severin den Vorstand als Interimschef führen, bis Feth die Vorstandsreife hat. Neben Feth und Severin soll Matthias Böcker in den Vorstand der Bank aufrücken. Er ist zurzeit als Generalbevollmächtigter für die Unternehmensentwicklung zuständig. Ob Böcker als Vorstand oder als stellvertretender Vorstand positioniert wird, sei noch offen, sagte Schumann.

Ob letztlich Feth, wenn er denn in den Vorstand eintritt, auch den Vorsitz übernimmt, ist noch offen. Möglich ist, dass sich in den nächsten zwei Jahren auch Böcker zum Vorstandschef qualifiziert. Dass Feth aber mit dem Ziel kommt, später auch Vorstandschef zu werden, ist laut Schumann klar: „Er will nicht irgendeine Funktion bei der Saar-LB übernehmen, sondern etwas gestalten.“ Deshalb sei der Verband daran interessiert, dass Feth bereits jetzt, wenn er als Generalbevollmächtigter in die Bank eintritt, entsprechend Verantwortung übertragen bekommt. Schumann, der die Führung des Verbandes zum Jahreswechsel an den Merziger Ex- Oberbürgermeister Alfons Lauer übergibt, zieht beim Rückblick auf seine Amtszeit eine positive Bilanz.

Bei seinem Amtsantritt 2008 seien die Kurse gerade an den Börsen weltweit abgestürzt, entsprechend interessant seien die vergangenen Jahre gewesen. Nun scheide er mit Höchstständen an den Börsen. Ein Projekt, das ihm am Herzen lag, habe er nicht realisieren können: Eine Bündelung aller Sparkassen-Aktivitäten, die nicht mit dem direkten Kundenkontakt zu tun haben. Eine solche „Back-Office-Gesellschaft“ hätte allen Sparkassen genützt, ist Schumann überzeugt. „Aber offensichtlich ist der Spardruck noch nicht hoch genug“, sagt er. Der scheidende Verbands-Präsident geht aber davon aus, dass die Sparkassen, die zwar als kleine schlagkräftige Einheiten bestens aufgestellt seien, in den kommenden Jahren ihre Kooperation weiter ausbauen müssen.
 
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