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Saar-Landtag will Saarbahn bis Saargemünd

Der saarländische Landtag hat sich mit Nachdruck auch für den Erhalt der Saarbahnverbindung nach Saargemünd ausgesprochen.

Der saarländische Landtag hat sich mit Nachdruck auch für den Erhalt der Saarbahnverbindung nach Saargemünd ausgesprochen.

Saarbrücken. Der saarländische Landtag hat sich gestern mit Nachdruck für den Erhalt der Saarbahnverbindung nach Saargemünd ausgesprochen. Die Fraktionen verabschiedeten einstimmig einen entsprechenden Antrag, damit die Strecke nach Lothringen weiter bedient wird.

Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass steigende Kosten für Bahnhaltepunkte in Frankreich die Stopps der Saarbahn in Saargemünd gefährden könnten. Es wird ein möglicher Anstieg ab dem kommenden Jahr von derzeit 42 000 Euro auf zukünftig 134 000 Euro befürchtet – das wäre das Aus für die Verbindung, sagte die Grünenabgeordnete Claudia Willger gestern bei der Vorstellung des Antrags. Für sie und die übrigen Abgeordneten wäre das eine schwerwiegende Konsequenz: Schließlich entstehe „die Großregion dort, wo grenzüberschreitende Mobilität sichergestellt werden kann“, sagte die Grünenpolitikerin auch an die Adresse ihrer Parteifreundin und Verkehrsministerin Simone Peter, die zu diesem Zeitpunkt als einzige Ministerin die Regierungsbank besetzt hielt. Den Antrag hält Willger für ein „wichtiges und positives Signal“. Mit dem Papier fordern die Abgeordneten unter anderem die Landesregierung auf, sich auch weiterhin mit allen Anstrengungen national wie interregional für eine Beibehaltung der Strecke einzusetzen.

Zudem soll sich der Interregionale Parlamentarierrat für einen Erhalt stark machen. Die SPD-Abgeordnete Elke Eder-Hippler warnte unterdessen, dass bei einem Aus für den Haltepunkt „der Leuchtturm des ÖPNV in der Großregion“ erlöschen würde. Sie plädierte daher für eine dauerhafte Lösung, zumal die Verbindung bereits schon zwei Mal wegen möglicher steigender Kosten zur Diskussion stand – zuletzt im vergangenen Jahr.

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