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Saar-Ministerpräsident: CDU-Stellvertreterposten kein Thema

Saarbrücken. Für den saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) ist eine Kandidatur als Unions-Vize auf Bundesebene derzeit kein Thema. Im Sommerinterview des Saarländischen Rundfunks sagte der CDU-Landesvorsitzende: „Ich strebe das nicht an, ich sehe meine Aufgabe darin, der Jamaika-Koalition im Saarland weiter zur Verfügung zu stehen und zu zeigen, dass diese Koalition funktioniert."

Müller nimmt Merkel in Schutz

Zugleich betonte Müller, die künftige Führung der Union müsse die Breite der Partei als Volkspartei darstellen und die liberalen, sozialen und konservativen Elemente wiederspiegeln. Die anhaltende Kritik am Führungsstil von Parteichefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel sei hingegen nicht gerechtfertigt. „Ich glaube, dass Angela Merkel momentan einen prima Job macht", so Müller. Dass die Union mittlerweile um ihren Status als Volkspartei fürchten müsse, habe verschiedene Gründe. Der Saar-Regierungchef gibt zu, dass die Zerrissenheit der christlich-liberalen Koalition auf Bundesebene zumindest ein Imageproblem ist. „Die großen ideologischen Debatten der Vergangenheit sind ausgestanden und wir haben sicherlich die Situation, dass schwarz-gelb in Berlin in den letzten Monaten arg dissonant agiert hat. Damit müssen wir uns beschäftigen, aber das ändert nichts daran, dass Angela Merkel ihre Aufgabe sehr gut wahrnimmt.“



Abschied von der Politik ausgeschlossen

Darüber hinaus betonte Müller, ein Abschied aus der Politik, wie ihn jüngst der hessische Ministerpräsident Roland Koch und der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust (beide CDU) angekündigt hätten, komme für ihn nicht in Frage. „Meine gegenwärtige Lebensplanung sieht den Begriff Rücktritt nicht vor." Ob Müller bei der nächsten Landtagswahl ein weiteres Mal als Spitzenkandidat seiner Partei antreten könnte, dazu meinte der CDU-Landesvorsitzende: „Das ist eine Frage, die sich im Moment wirklich nicht stellt."
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