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Saar-Parteien sind alle verschuldet



Saarbrücken. Für den Landtagswahlkampf zu Jahresbeginn haben sich alle im Saar- Parlament vertretenen Parteien in Schulden gestürzt. Absoluter Spitzenreiter ist die SPD, die – inklusive der Restschuld vom Landtagswahlkampf 2009 – ein Darlehen der Bundespartei von rund 1,3 Millionen Euro bedienen muss. Das Geld soll nach Angaben der Saar-SPD bis zum Jahr 2017 zurückgezahlt werden. Zu den Zinskonditionen konnte sie gestern keine Angaben machen.

Der CDU-Landesverband steht derzeit mit 380 000 Euro in der Kreide. „Nachdem bekannt wurde, dass der Landtag vorzeitig neu gewählt wird, hat die CDU Saar auf Beschluss des Landesvorstandes dieses Darlehen bei einer Bank zu marktüblichen Konditionen aufgenommen“, sagte ein Parteisprecher auf SZ-Anfrage. Nach dem Bruch der nur gut zwei Jahre währenden Jamaika-Koalition waren im Januar Neuwahlen ausgerufen worden. Für den anschließenden Landtagswahlkampf verschuldeten sich auch die Saar-Linken.

Sie müssen nun einen Kredit bei der Sparkasse Saarbrücken in Höhe von 150 000 Euro (verzinst mit drei Prozent) bis 2017 zurückzahlen, wie Landeschef Rolf Linsler mitteilte. 1,5 Prozent Zinsen für ein Darlehen von 20 000 Euro zahlen die saarländischen Grünen. Die Summe muss bis 2014 an die Bundespartei in Berlin überwiesen werden. Die geringste Verschuldung und die dafür besten Konditionen haben die Piraten: Der Landesverband steht mit 5000 Euro in der Schuld des befreundeten Landesverbandes Nordrhein- Westfalen. Das Darlehen ist nach Angaben von Landeschef Jan Niklas Fingerle zinslos.


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