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Saar-Polizei: Vorsicht vor falschem Messerschleifer



Merzig. Der Masche eines Scherenschleifers sind Anfang der Woche zwei Merziger auf den Leim gegangen. Eine betroffene Bürgerin meldete sich bei der Saarbrücker Zeitung, um auf dieses Haustürgeschäft hinzuweisen.




180 Euro für vier Messer

Bei ihr und ihrem Nachbarn habe am Montagmorgen (30.05.2011) ein Mann an der Tür geklingelt und in freundlicher und zuvorkommender Weise angeboten, Messer beziehungsweise Scheren zu schleifen. Er verschaffte sich Zutritt zum Haus, nahm aus der Küche vier Messer mit und ging damit zum Wagen, um sie dort zu schärfen.Das erzählte die Frau weiter. Als es ans Bezahlen ging, war der Betroffenen nach ihrer Darstellung sofort klar, dass dies kein reguläres Geschäft sein konnte: Der Mann verlangte für das Schleifen von vier Messern 180 Euro. Später einigte man sich laut Polizei auf 120 Euro. Eine Quittung wollte er nach Aussage der Frau nicht ausstellen. Eine Überprüfung der Messer ergab, dass die Klingen keinerlei Schärfe aufwiesen.

Sofort den Preis abklären

Die Frau beschreibt den Mann: Mitte zwanzig, 1,70 Meter groß, kurze Haare und ein rundes Gesicht, bekleidet mit T-Shirt und Sommerhose. Er sprach saarländischen Dialekt. Er sagte, er komme aus Mettlach. Die Firma, für die er arbeite, sei in Trier ansässig. Die Betroffene meldete den Vorfall sofort der Polizei Merzig, die nun gegen den Mann ermittelt. Die Polizei warnt: Hausierern immer mit der nötigen Vorsicht zu begegnen: „Sollte jemand mit einem solchen Angebot an der Haustür klingeln, sollte man in jedem Fall sofort den Preis abklären. Am besten sollte man aber solchem Geschäft gar nicht erst zustimmen“, heißt es in dem Polizeibericht. syr
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