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Saar-Polizei warnt: Vorsicht Erpresser!

Saarbrücken. Die Polizeidirektion Saarbrücken warnt derzeit wieder vor Betrügern, die mit einer fiesen Erpressermasche ahnungslosen Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Rund hundert Geschädigte aus dem gesamten Saarland  haben  in den vergangenenTricks: Beim Surfen im Internet öffnete sich ein Pop-Up-Fenster mit dem vermeintlichen  Logo der  Bundespolizei. Die Nutzer wurden darauf hingewiesen, dass ihr Computer wegen vermeintlicher strafbarer Handlungen gesperrt wurde. Eine Entsperrung sollte erst nach einer Zahlung von hundert Euro erfolgen. Zu diesem Zweck wurden von den Betrügern dann auch gleich digitale Bezahldienste zur Verfügung gestellt, die Web-Seite selbst konnte 1von den Nutzern nicht mehr geschlossen werden.

Die meisten Geschädigten leisteten keine Zahlung, der materielle Schaden blieb dadurch insgesamt sehr gering. Die Betroffenen hatten immerhin den Aufwand, den Virus von der Festplatte ihres PC zu entfernen.

Das Erscheinen solcher "Ransomware"-Schadprogramme ist nicht neu. Bereits am 19.05.2011 warnten die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt vor dieser Erpressungsvariante in einer Pressemitteilung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Fälle im Saarland rät die Landespolizeidirektion:

- Zahlen Sie auf keinen Fall auf solche Weise geforderte Geldbeträge - Eine Zahlung führt auch nicht zur „Freigabe“ des PC.

- Verwenden Sie ein Virenschutzprogramm und aktualisieren Sie es regelmäßig. Betroffene sollten in jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten.

Hilfe und detaillierte Informationen hierzu bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unter der Telefonnummer 01805-274100 (Die Kosten für einen Anruf betragen 14 ct/Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 42 ct/Minute aus dem Mobilnetz) und im Internet unter :: www.bsi-fuer-buerger.de und
:: www.buerger-cert.de/archiv im Artikel „Erpressungsversuche durch Schadsoftware: Verbreitung durch Drive-by-Exploits" unter Extraausgabe "Sicher Informiert" vom 19.04.2011.


 

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