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Saar-Spektakel: Veranstalter erwarten 300.000 Besucher

Das Saar-Splash gehört zum Pflichtprogramm des Saar-Spektakels.

Das Saar-Splash gehört zum Pflichtprogramm des Saar-Spektakels.

Saarbrücken. Die Extremsportler der Kanu-Freestyle-Show „Saar-Splash!“ präsentieren waghalsige Sprünge in die Saar. Ein Schnellboot der Bundeswehr rast über den Fluss. Und ein Fahrgastschiff legt zu einer Rundfahrt ab. Wenn vom 6. bis zum 8. August das „Saar-Spektakel“ in Saarbrücken steigt, wird es auf dem Fluss von Akteuren nur so zu wimmeln. Doch: Was für die erwarteten 300.000 Besucher wie eine zufällige Aneinanderreihung verschiedener Ereignisse wirkt, haben die Veranstalter zuvor durchgeplant.

Chef-Organisatorin Christine Baran hat einen Regieplan erstellt, der den Ablauf der dreitägigen Flussfete oft auf die Minute genau regelt: „So sieht zum Beispiel das Technische Hilfswerk, wenn sich etwas auf dem Wasser bewegt, was dort nicht  hingehört.“ Das sei wichtig, um bei Zwischenfällen schnell reagieren zu können.



Das Sicherheits-Konzept des größten saarländischen Volksfestes habe sich in den vergangenen Jahren bewährt. Dennoch werde es – unabhängig von konkreten Vorkommnissen – immer wieder aktualisiert. Jedes Jahr gebe es dafür mehrere Treffen der Verantwortlichen mit Sicherheitskräften wie Polizei und Feuerwehr. „Es gibt keinen Programmpunkt, der nicht von allen mitgetragen wird“, stellt Baran klar. Für Bereiche, die bei großem Andrang zu Engpässen werden können, wie zum Beispiel die Alte Brücke, habe man spezielle Maßnahmen entwickelt. Hier würden die Besucher von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes geschleust. Die Vorfälle bei der Loveparade in Duisburg hätten auf das seit Monaten bestehende Sicherheits-Konzept keine direkten Auswirkungen gehabt.
Um die technische Umsetzung des „Saar-Spektakels“ kümmern sich Michael Kirsch und sein zwölfköpfiges Team. Bereits vor einer Woche haben die Aufbauarbeiten begonnen. Vor allem die Sicherstellung der Trinkwasser-Versorgung und das Aufstellen der 220 Sichtschutz-Gitter an der Stadtautobahn, die dafür sorgen sollen, dass Verkehrsteilnehmer nicht von dem Festgeschehen abgelenkt werden, seien sehr zeitaufwendig. Für das Feuerwerk müssten zusätzliche Absperrungen um den Abbrennplatz an der Musikschule errichtet werden. Kirsch: „Aber es ist alles im grünen Bereich. Wir liegen gut in der Zeit.“

Obwohl das Programm der Hauptbühne von „Radio Salü“ steht, gibt es für das Team des Privatsenders noch viel zu tun: „In diesem Jahr spielen fast alle Bands komplett live – das erfordert einen sehr großen logistischen Aufwand“, sagt Promotionchefin Ulla Zimmermann. Für insgesamt 140 Künstler müssten die Hotels gebucht, Shuttlebusse koordiniert und Essens-Sonderwünsche wie Rührei und Nutella berücksichtigt werden. Mit der Technik sind zudem Bühnenanweisungen abzustimmen.
Gestern begann der Aufbau der 230 Quadratmeter großen Bühne. Bis Donnerstag müssten 40 Tonnen Licht- und Tontechnik installiert werden. Damit sich die Künstler auch hinter den Kulissen wohl fühlen, soll zudem ein 400 Quadratmeter großer Backstagebereich mit Lounge-Atmosphäre geschaffen werden.
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