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Saar-Stahlindustrie: Gleiches Geld für Leiharbeiter

Symbolfoto

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Saarbrücken. Der Tarifabschluss für die Saar-Stahlindustrie ist unter Dach und Fach. Vor allem bei der Leiharbeit konnten im Saarland bessere Bedingungen durchgesetzt werden als im Stahl-Tarifabschluss für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Das betonte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft IG Metall, der Frankfurter Bezirksleiter Armin Schild, gegenüber der SZ.

Bessere Bedingungen für Leiharbeiter in Saar-Stahlindustrie

So dürfen Leiharbeiter im Tarifbereich des Saarhütten-Verbandes lediglich für maximal drei Monate eingesetzt werden – und das auch nur, wenn es betrieblich notwendig ist. Bei bestimmten Projekten – wie zum Beispiel Großreparaturen – kann diese Frist auf sechs Monate verlängert werden. Nach drei Monaten soll die Möglichkeit bestehen, dass Leiharbeiter übernommen werden. Außerdem sind die Tarifparteien übereingekommen, dass Leiharbeitnehmer keine Stammbelegschaft ersetzen dürfen. Darüber hinaus sollen die Leiharbeiter an den jeweiligen Arbeitsplätzen zu den gleichen Konditionen beschäftigt werden wie die Stammarbeitnehmer. Das gilt sowohl für die Bezahlung als auch für andere Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel Arbeitszeit und Arbeitssicherheit. Bei Lohn und Gehalt sind die Ergebnisse des nordwestdeutschen Stahlabschlusses von Ende September weitgehend übernommen worden. Die Entgelte steigen zum 1. Januar um 3,6 Prozent. Für den Monat Dezember wird eine Pauschale von 150 Euro gezahlt. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 14 Monaten.

„Die Entgelterhöhungen stellen eine erhebliche Belastung für die Unternehmen dar“, bewertet Paul Belche, Verhandlungsführer des Saarhütten-Verbandes, das Ergebnis.
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