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Saar-Unternehmen rechnen mit schlechteren Geschäften

Trübe Aussichten für die saarländische W irtschaft: Laut 
IHK-Umfrage  rechnen Saar-Unternehmenfür das Winterhalbjahr mit schlechteren Geschäften

Trübe Aussichten für die saarländische W irtschaft: Laut IHK-Umfrage rechnen Saar-Unternehmenfür das Winterhalbjahr mit schlechteren Geschäften

Saarbrücken. Die anhaltende Euro- Schuldenkrise drückt zunehmend auf die Stimmung der saarländischen Unternehmen. Das Konjunkturklima im Saarland hat sich im Oktober den vierten Monat in Folge abgekühlt. Das zeigt das Konjunkturbarometer der Industrie- und Handelskammer des Saarlands (IHK), das auf einer Umfrage unter 300 Unternehmen mit insgesamt 120 000 Beschäftigten gründet. Der Index ist demnach gegenüber dem Vormonat um zwei Punkte auf 140 Zähler gefallen, berichtete gestern die IHK. Die Betriebe schrauben vor allem ihre Geschäftserwartungen für das kommende Winterhalbjahr deutlich zurück. Nur noch neun Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit besseren, 76 Prozent mit gleich bleibenden und 15 Prozent mit schlechteren Geschäften. Der IHK-Erwartungsindikator fiel von minus 1,4 auf minus 5,6 Punkte. Dagegen beurteilen rund 85 Prozent der befragten Unternehmen ihre gegenwärtige Geschäftslage weiterhin mit gut oder befriedigend.


„Die Saar-Wirtschaft durchläuft zurzeit eine Phase der Stagnation. Dämpfende Effekte kommen dabei vor allem vom Auslandsgeschäft, das spürbar durch die Staatsschuldenkrise belastet wird“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch. Besonders stark betroffen sei davon der Fahrzeugbau, und dabei speziell die Unternehmen, die im Segment der kleineren Wagenklassen tätig sind. Hier mache sich die Absatzflaute auf dem europäischen Automarkt stark bemerkbar, so Giersch. Und die Stahlbranche leide unter den Unsicherheiten über den Fortgang der Energiewende.

Stabilisierend wirkten dagegen der robuste Arbeitsmarkt und der private Verbrauch. Deshalb halte die Kammer an ihrer Prognose für dieses Jahr von 0,5 bis einem Prozent Wachstum der Saar-Wirtschaft fest, sagte Giersch. red/mzt

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