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Saar-Wirtschaft: Rehlinger ist kompetent und durchsetzungsstark

Karlheinz Blessing, SPD-Mitglied und Vorstandsvorsitzender der Dillinger Hütte, legt sich heute schon fest. „Die beste Wahl“, sagt er zur Berufung von Anke Rehlinger (SPD) zur künftigen Wirtschaftsministerin. Er kenne sie als „realistisch und durchsetzungsstark“. Schon als Umweltministerin habe sie „auch Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge bewiesen“. Ihr sei klar, dass etwa eine Energiewende für die Industrieunternehmen sowie die Privathaushalte in der Region auch bezahlbar bleiben müsse. Denn, so drückt es der DGB-Landeschef Eugen Roth aus: „Ohne eine gute Industriepolitik gibt es auch kein Saarland.“ Die neue Ministerin müsse diese Industriepolitik weiter stärken. Roth schildert die Parteifreundin Rehlinger als „Macherin mit hohem Fingerspitzengefühl“, die „große Energie besitzt und Dinge schnell zur Umsetzung bringen will. Sie ist kein Freund von Kaffeerunden.“ VSE-Vorstand Hanno Dornseifer sieht in Anke Rehlinger „eine absolut fähige Person, die das Potenzial hat, diese große Aufgabe als Wirtschaftsministerin gut auszufüllen“. Schon als Umweltministerin sei sie im Zusammenhang mit Genehmigungsverfahren für Windprojekte der VSE durch hohe Detailkenntnis aufgefallen. „Sie ist fleißig und kompetent. Ich habe nur hohes Lob für sie“, so Dornseifer. Der Vorstandschef der Arbeitskammer, Hans-Peter-Kurtz, kennt Rehlinger als „eine umgängliche Persönlichkeit, die sich Herausforderungen direkt und mit deutlichen Positionen stellt“. Kurtz hält die Förderung der Industriepolitik sowie gute Standortbedingungen für den Mittelstand für vorrangige Aufgaben. Das sichere viele Arbeitsplätze. In der Arbeitsmarktpolitik sei die Fortführung von Projekten für Langzeitarbeitslose vorrangig.

Georg Brenner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK), erhofft sich Impulse zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, die Unterstützung und den Ausbau der Beratung für Existenzgründer sowie die Fortführung der finanziellen Unterstützung für die Meisterschule. Brenner, aber auch der der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung Saarländischer Unternehmensverbände (VSU), Joachim Malter, wünschen sich „eine kontinuierliche Fortsetzung der Wirtschaftspolitik, die Heiko Maas begonnen hat“. Der Verdienst von Maas sei, so Malter, „dass er im Umgang mit Unternehmen eine pragmatische, praxisgerechte Politik“ betrieben habe. In der SPD habe er erfolgreich vermittelt, dass auch eine Wirtschaftspolitik, die nicht nur gewerkschaftsnah ist, Arbeitnehmern nutzt.

Volker Giersch, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Saarland, bescheinigt Rehlinger „Kompetenz und Verständnis für die Belange der Wirtschaft“. Hauptaufgaben seien die Bekämpfung des Fachkräftemangels, bezahlbare Energie für Betriebe und Privathaushalte, die Erneuerung der Kraftwerke sowie eine Wirtschafts- und Mittelstandsförderung, die das Land nicht hinter andere Regionen zurückfallen lässt.
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