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Saar-Wirtschaft bleibt auf Aufschwungskurs

Saarbrücken. Das Stimmungshoch in der saarländischen Wirtschaft hält an. Das ergab die November-Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Saarland, an der sich 180 Unternehmen mit rund 110.000 Beschäftigten beteiligten. Der IHK-Klimaindex, der die aktuelle Geschäftslage und die Aussichten der Betriebe für die kommenden Monate widerspiegelt, ist im November nochmals um einen Punkt gestiegen. Mit 154 Zählern steht das Stimmungsbarometer nach IHK-Angaben so hoch wie zuletzt vor mehr als drei Jahren, auf dem Höhepunkt des damaligen Aufschwungs. „Der Aufschwung gewinnt mehr und mehr an Breite. Die Impulse kommen nicht mehr allein aus dem Ausland, sondern zunehmend auch von der heimischen Investitionsnachfrage und vom privaten Verbrauch“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch.

Mehr als 90 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage mit gut oder befriedigend. Positiv bleiben auch die Aussichten für die kommenden Monate. Der IHK-Erwartungsindikator ist von 10,5 Punkte im Oktober auf nun 12,2 Zähler gestiegen. „Das signalisiert, dass die Saar-Wirtschaft bis weit ins kommende Jahr hinein auf einem robusten Wachstumskurs bleiben wird“, sagte Giersch.

Manche Industriebetriebe produzieren laut IHK wieder an der Kapazitätsgrenze. Das gelte vor allem im Fahrzeug-, Maschinen- und im Stahlbau sowie in der Medizintechnik. In der Stahlindustrie stimme zwar die Auftragslage, doch drückten hohe Rohstoff- und Energiekosten auf die Marge. Der Handel erlebe angesichts der stabilen Lage auf dem Arbeitsmarkt einen Auftrieb.

Die Arbeitslosigkeit werde weiter sinken, prognostizierte Giersch. Die Vorhersage ergebe sich aus den Personalplanungen der Unternehmen für das nächste Jahr.

Insgesamt wollen einer Sonder-Umfrage der IHK zufolge 22 Prozent der Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter einstellen, nur noch elf Prozent planen demnach einen Abbau von Arbeitsplätzen. Dabei zeichne sich in der Industrie eine Trendwende ab. Nachdem im Frühjahr und Sommer fast ausschließlich im Dienstleistungs-Sektor neue Jobs entstanden seien, „will jetzt auch die Industrie ihre Belegschaft wieder aufstocken“, sagte Giersch. red




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