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Saarbrücken-Burbach: Die Landfahrer sind weg

Saarbrücken-Burbach. Clanchef John Thomas hat Wort gehalten. Die irischen und britischen Landfahrer haben mit ihren 200 Gespannen den Burbacher Festplatz verlassen. Saarbrückens Polizeichef Peter Becker und das städtische Ordnungsamt hatten ihnen ein Ultimatum bis gestern (13.08.2010) 12 Uhr gesetzt.

Zuvor hatten sich etliche Anlieger und Geschäftsleute über die Tinker, so die Bezeichnung für die Landfahrer aus Irland und Großbritannien, beschwert. Die Landfahrer campierten seit letzten Samstag auf dem Burbacher Festplatz. Ursprünglich sollten sie bereits einen Tag zuvor Burbach verlassen, reagierten aber erst, als die Polizei und das Ordnungsamt sich massiv einschalteten. Die war zuvor schon gehäuft in dem Gebiet an den Saaarterrassen Streife gefahren, weil Anlieger um ihre Sicherheit fürchteten. Sie fühlten sich belästigt, beschwerten sich über Müll, Lärm und Diebstähle. Bei der Abfahrt kam es zu keinen Zwischenfällen, wie Klaus Ruffing von der Polizei Saarbrücken bestätigte. Schon am Freitagmittag begannen Mitarbeiter des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebes (ZKE) der Stadt Saarbrücken mit der Reinigung des Platzes, wo sich Müll und Unrat angesammelt hatte. Am Montag werden dann die Wege und die Böschungen in der Umgebung gereinigt.

Die Stadt ist laut Stadtpressesprecher Thomas Blug sehr zufrieden, dass die Landfahrer den Platz bis zum Ultimatum geräumt haben. Sonst hätte der für heute geplante Flohmarkt auf dem Festplatz nicht stattfinden können. Die Stadt will aber eine ungenehmigte Nutzung des Burbacher Festplatzes in Zukunft verhindern. „Ab Montag wird der Platz abgesperrt und der Zugang kontrolliert“, sagte Blug. Die Besetzung eines Platzes durch so eine große Gruppe sei bisher einmalig in der Stadt Saarbrücken gewesen, bestätigte der Stadtpressesprecher.
ig
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