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Saarbrücken bekommt zwei neue Rasenplätze

Gersweiler/Schafbrücke. Quasi in letzter Minute hat der saarländische Innen- und Sportminister Klaus Meiser (CDU) den Mitgliedern des Stadtrats-Sportausschusses gestern eine schwierige Entscheidung erspart. Der Ausschuss sollte abwägen, ob dieses Jahr in Gersweiler oder in Schafbrücke ein Rasenplatz gebaut wird. Im städtischen Haushalt sind 150 000 Euro Zuschuss für einen Platz vorgesehen. Meiser sagte der Stadt kurz vor der Ausschusssitzung zu, das Geld für den zweiten Platz aus Landesmitteln zur Verfügung zu stellen. So können beide Plätze dieses Jahr noch umgebaut werden, erklärte der Saarbrücker Sportdezernent Paul Borgard (CDU) bereits vor der Sitzung auf Anfrage.

Die Entscheidung wäre ohne die Hilfe des Ministeriums schwer gefallen, sagt er. Beide Sportvereine haben 2003 den Rasenplatz beantragt. Gehe es nach der „Bedürftigkeit“, sei Schafbrücke zuerst an der Reihe, erklärt Borgard. „Der Platz sieht aus wie eine Panzerstrecke.“ Gegen Schafbrücke sprach: Im Bezirk Halberg gibt es bereits fünf Rasenplätze. Der in Schafbrücke ist der sechste. In den Bezirken West, Mitte und Dudweiler gibt es jeweils nur einen Rasenplatz. Der West-Stadtteil Gersweiler wäre also an der Reihe gewesen. Bevor gebaut werden kann, muss nur noch eine Hürde genommen werden, sagt Borgard.
 
Die städtische Kämmerei prüft, ob die beiden örtlichen Sportvereine finanziell in der Lage sind, den Anteil, der nach Abzug der Zuschüsse von Stadt und Sportplanungskommission des Landes übrig bleibt, zu tragen. Denn in Gersweiler gehe es um eine Bausumme von insgesamt über 300 000 Euro, in Schafbrücke, wo auch noch moderne Leichtathletikanlagen gebaut werden, um über 400 000 Euro. Die Stadt gehe aber davon aus, dass die Vereine ihren Anteil leisten können.
Martin Rolshausen
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