A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Völklingen und AS Saarbrücken-Klarenthal in beiden Richtungen Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (20:47)

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Priorität: Sehr dringend

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Saarbrücken ist schon weitgehend winterfest

In den Höhenlagen des Nordsaarlandes wurde bereits der erste Bodenfrost dieses Herbstes gemessen und Salz gestreut, in Saarbrücken , wo es per Faustregel vier Grad wärmer ist als in Freisen und Weiskirchen, ist der Winter noch etwas weiter weg. Dennoch ist man vorbereitet, die Stadt wird nach und nach winterfest gemacht, angefangen bei der Bepflanzung der öffentlichen Anlagen mit den entsprechenden Gehölzen und Stauden, und der Frostsicherung von Leitungen bis hin zum Auffüllen der Strohlager für die Tiere des Wildparks .

Der städtische Zentrale Kommunale Entsorgungsdienst (ZKE) hat bereits im Sommer mit der Aufbereitung der Winterdienst-Fahrzeuge und der Ausschreibung für den Salzeinkauf begonnen. Insgesamt 22 Räum- und Streufahrzeuge sowie 40 Kleinfahrzeuge stehen für den Winterdienst zur Verfügung. Wie in den Vorjahren gibt es eine Prioritätenliste: Der ZKE befreit zuerst die für den Verkehr wichtigsten Straßen, die Zufahrten zu den Krankenhäusern und die Linien des öffentlichen Personennahverkehrs vom Schnee. Zudem erfolgt ein kombinierter, manueller und maschineller Winterdienst auf Fußgängerüberwegen, Treppen, Brücken, Verbindungswegen und den Haltestellen des ÖPNV, für die der ZKE zuständig ist. Insgesamt streuen und räumen der ZKE, die Bauhöfe und das Amt für Stadtgrün und Friedhöfe 1150 Kilometer Straße und 35 000 Quadratmeter Fläche in Saarbrücken .

Der ZKE hat nach eigenen Angaben in der Schillstraße zu Beginn der Wintersaison 2500 Tonnen Salz eingelagert, davon 2000 Tonnen Restbestände aus der vergangenen Saison. Zusätzlich stehen im Bezirk Halberg und in Dudweiler zwei weitere Salzlager zur Verfügung. Beim ZKE lagern zu Saisonbeginn zudem 60 000 Liter Salzlösung (Sole), weitere Mengen Sole lagern zusätzlich in den beiden Bezirken Halberg und Dudweiler. Insgesamt stehen in diesem Jahr 140 000 Liter Sole zur Verfügung. Bei Bedarf kann der ZKE in einer eigenen Mischanlage täglich rund 35 000 Liter Sole herstellen.

Dank der modernen Feuchtsalztechnologie auf den Fahrzeugen kann mit einem Gemisch aus Salz und Sole die Streumenge bis auf fünf Gramm pro Quadratmeter reduziert werden. Dies entspricht etwa einem halben Esslöffel voll Salz. Um mit Salz alleine den gleichen Effekt zu erzielen, wären 40 Gramm pro Quadratmeter nötig. Das schont die Umwelt und die Finanzen.

Im Winter 2015/2016 waren in Saarbrücken 500 Tonnen Salz, 100 000 Liter Sole und zehn Tonnen Granulat benötigt. Im Winter 2014/2015 waren es 910 Tonnen Salz, 180 000 Liter Sole und 20 Tonnen Granulat gewesen.

Der ZKE hat eine Broschüre mit dem Titel „Räumen und Streuen“ zum Winterdienst herausgebracht. Sie erklärt, wer im Winter auf Straßen und Bürgersteigen zu Schneeschaufel und Streumittel greifen muss. Sie liegt in den Rathäusern, Bürgerzentren und Bibliotheken der Landeshauptstadt Saarbrücken aus. Wer möchte, kann sie auch im Internet unter www.zke-sb.de/winterdienst herunterladen.

Im Wildpark sind die Mitarbeiter derzeit dabei, Büsche und Sträucher zurückzuschneiden und die Wasserleitungen abzulassen und vor Frost zu schützen. Die Hütte mit der ständigen Holzausstellung wird über den Winter neu gebaut. Die Selbsttränken der Tiere werden abgebaut und durch ein mobiles Wasserfass ersetzt. In die Ställe kommt mehr Stroh, damit es die Tiere warm haben. Schon jetzt erhalten sie mehr Kraftfutter.

Wer möchte, kann Fallobst aus Hausgärten, das aber nicht schimmelig sein darf, am Wildpark abgeben. Kontakt unter Tel. (0681) 905-2310.

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