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Saarbrücken will bis Ende 2021 3,89 Millionen Euro in den Zoo investieren

Zoodirektor Richard Francke wünscht sich ein Nashorn für den Saarbrücker Zoo. Unser Foto zeigt eine Nashornmutter mit Nachwuchs im ,,Wild Animal Park“ im kalifornischen San Diego. Nashörner sind vom Aussterben bedroht.

Zoodirektor Richard Francke wünscht sich ein Nashorn für den Saarbrücker Zoo. Unser Foto zeigt eine Nashornmutter mit Nachwuchs im ,,Wild Animal Park“ im kalifornischen San Diego. Nashörner sind vom Aussterben bedroht.

Fragt man Saarbrücker Zoo-Besucher nach ihren Lieblingstieren, dann erzählen sie von den Seehunden, den Pinguinen, den putzigen Kattas – und von den noch putzigeren Erdmännchen. Zoodirektor Richard Francke mag es weniger putzig. Sein Lieblingstier? Ein Nashorn.

Ein Nashorn? Im Saarbrücker Zoo leben mehr als 1000 Tiere aus 150 Arten. Ein Nashorn gehört nicht dazu. Noch nicht. Aber wenn alles gut läuft, könnte Richard Francke noch vor seiner Pensionierung in rund sechs Jahren auch einen der imposanten Dickhäuter am Eschberg ansiedeln. Denn wenn der Stadtrat am kommenden Dienstag grünes Licht gibt, wird die Stadt in den kommenden fünf Jahren 3,89 Millionen Euro in ihren Zoo investieren.

Fürs kommende Jahr steht die größte Summe im Investitionsprogramm: 1,275 Millionen Euro . Das Geld wird zu einem großen Teil in die Infrastruktur gesteckt. Jeweils 200 000 Euro sind für den Zooeingang und für den Gastronomiebau vorgesehen, rund 180 000 Euro für neue Technik, unter anderem eine neue Brauchwasserversorgung und Beleuchtung. Für 150 000 Euro soll die Anliegerstraße am Nordgelände fertig gebaut werden.

2017 soll auch bereits mit dem Bau eines neuen Schimpansen-Geheges begonnen werden. 50 000 Euro sind dafür erstmal vorgesehen. 2018 sollen weitere 150 000 Euro investiert werden, 2019 200 000 und 2020 nochmal 100 000 Euro . Neben vielen kleinen Baumaßnahmen und einer 100 000-Euro-Investition ins Flamingogehege 2021 ist eine „Savanne“ neben der Schimpansen-Anlage wohl das ambitionierteste Projekt des Zoos. Im oberen Teil des Zoos, „dort, wo die Ponys sind, haben wir eine große zusammenhängende Fläche“, erklärt Richard Francke. Das Gelände sei „gut sonnebeschienen“ und biete sich daher an als „großes Gehege mit beheizten Stallungen für afrikanische Tiere“. Zebras könnten auf dem Freigelände rumlaufen, Strauße, Antilopen – und eben ein Nashorn.

Das sei aber noch „in die Ferne gedacht“, sagt Francke. Erstmal muss der Stadtrat das Investitionsprogramm absegnen. Und dann müsse man hoffen, dass das Geld , das geplant ist auch wirklich zur Verfügung steht. Das wisse man bei der problematischen Saarbrücker Kassenlage ja nie. Aber diese „Zukunftsmusik“ sei wichtig, sagt Francke. Denn der Zoo müsse eine Perspektive haben – schließlich lockt er nicht nur Menschen aus Saarbrücken und der näheren Umgebung, sondern auch Besucher von außerhalb in die Landeshauptstadt. Im Jahresschnitt rund 235 000 Besucher.

 

Zum Thema:

 

Auf einen Blick Im Winter (1. November bis 28. Februar) ist der Saarbrücker Zoo am Eschberg von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Am 24. und 31. Dezember ist er von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Tierhäuser und der Streichelzoo schließen im Winter bereits um 16.30 Uhr. Im Sommer (der dauert in diesem Fall bis zum 31. Oktober) ist der Saarbrücker Zoo am Eschberg von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tierhäuser und der Streichelzoo schließen im Sommer um 17.30 Uhr. Tierfütterungen zum Zuschauen: Pinguine (täglich um 9 und um 14.30 Uhr), Piranhas (samstags, 15 Uhr) und Seehunde (montags, 15.30 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags, 10 und 15.30 Uhr). Eintrittspreise: Erwachsene 8 Euro (mit Ermäßigung 4 Euro ); Menschen mit Behinderung 4 Euro ; Kinder ab 5 Jahre und Jugendliche sowie Studenten 4 Euro ; Hunde ein Euro . In Gruppen ab 10 Personen zahlen Erwachsene 6 Euro , Kinder 3 Euro . Am 18. November gibt es im Zoo eine Führung mit Laternen, Beginn ist um 17.30 Uhr. Am 7. Dezember nimmt der Biologe und Naturfotograf Ralf Kohl Zoobesucher in einem Vortrag mit auf eine Reise durch die Tier- und Pflanzenwelt Südafrikas. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Forscherhaus. Am 11. Dezember ist im Zoo in Kooperation mit dem Förderverein „Freunde des Saarbrücker Zoos“ ab 11 Uhr ein Weihnachtsmarkt. Unter anderem gibt es am Forscherhaus bedruckte T-Shirts, Tierbilder und weihnachtliche Bastelartikel. Um 14 Uhr startet am Pinguinbecken eine Adventsführung durch den Zoo. Um 16.30 Uhr kommt der Nikolaus in den Zoo und bringt den Kindern kleine Geschenke mit. Informationen: Zoo Saarbrücken , Graf-Stauffenberg-Straße, 66121 Saarbrücken , Telefon (06 81) 905-36 00, E-Mail: zoo@saarbruecken.de ols zoo.saarbruecken.de

 
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