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Saarbrücker (52) soll Enkel missbraucht haben

Zwischen April und Juli 2011 soll sich ein 52 Jahre alter Gärtner aus Saarbrücken an seinem Enkel sexuell vergangen haben. Der Junge war damals 15 Jahre alt. Am Mittwoch (21.08.2013) begann der Prozess vor der Jugendschutzkammer des Landgerichts. Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen. Der betroffene Junge war am Mittwoch als erster Zeuge gehört worden. Während seiner Aussage war die Öffentlichkeit zum Schutz seiner Intimsphäre ausgeschlossen. Die Mutter des Jungen und zugleich Tochter des Angeklagten glaubt den Vorwürfen des damals 15- Jährigen laut ihrer Aussage. Im Juli 2011 habe er sich ihr anvertraut.

Das Verhältnis der Mutter zu ihrem Vater war bereits zuvor gestört. Der Opa habe dem Jungen oft Geld gegeben und viele seiner Wünsche erfüllt. Anstatt Hausarbeiten für die Schule zu machen, sei der Junge deshalb lieber zum Großvater gegangen. Er habe auch im Ehebett des Opas geschlafen – die pflegebedürftige Oma schlief im Wohnzimmer auf der Couch.

Auf die Frage, warum sie ihrem Sohn ohne zu zweifeln geglaubt habe, sagte die Mutter: „Das war ja früher bei uns auch schon so.“ Ihr Bruder sei vom Jugendamt aus der Familie genommen worden, weil es Übergriffe des Vaters gegeben habe. Das habe der Bruder ihr erst später erzählt. Eine Enkelin des Angeklagten berichtet, es habe immer geheißen, dass es ein Geheimnis zwischen dem Opa und dem mutmaßlich missbrauchten Jungen gebe. Als Kind habe sie das nicht hinterfragt. Sie glaubt aber nicht, dass die Vorwürfe gegen den Großvater erfunden sind. Es gebe aber auch gegenteilige Ansichten, „die Familie ist total auseinander gebrochen“. jht

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