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Saarbrücker Baustellen-Führung: So sieht's im Rohbau des 4. Pavillon aus

Ab sofort wird  jeden Mittwoch um 17 Uhr eine Führung durch die Innenräume des 4. Pavillons angeboten.

Ab sofort wird jeden Mittwoch um 17 Uhr eine Führung durch die Innenräume des 4. Pavillons angeboten.

Wir stapfen über Latten, stülpen Helme auf die Köpfe – dann stehen wir drinnen in dem Aufreger-Bau. Und stellen fest: Von innen wirkt er noch viel riesiger als von außen. Wir gucken hoch nach oben, von wo das Licht durch das gläserne Dach kommt – eindrucksvoll, das Atrium, geräumig die Säle. Wir stellen uns vor, wie das alles aussehen wird, wenn die Wände gestrichen sind, wenn Bilder hängen. Könnte was werden. Wenn es denn je fertig wird. Zurzeit ruht das Ganze ja.

Unter unseren Füßen zwei unterirdische Stockwerke – da sollen ja künftig die Bilderschätze gelagert werden. „Und wie ist das mit dem Hochwasserschutz?“ wollten die Teilnehmer wissen. Da soll doch, hat man gelesen, was versäumt worden sein. Nein, sagt Kathrin Elvers-Svamberk – die Interimschefin des Saarlandmuseums führt unsere Gruppe persönlich.

Allenfalls bei einem „200-Jahr-Hochwasser“ müsse man bangen, sonst nicht. Mehr könne in dieser Fluss-nahen Lage eben nicht geschehen. 

Fensterlos in oberen Etagen

Ach so, und die Aufzüge seien ja wohl zu klein, erinnern sich Besucher an Gehörtes. Stimmt nicht, erfahren wir. Für extragroße Rollstühle stünden die viel größeren Aufzügen für die Kunstwerke zur Verfügung. Die Räume in den drei oberirdischen Etagen sind zum Teil – man weiß das ja von der Außenansicht – völlig fensterlos.

Warum? Weil einfallendes Licht Einfluss auf Farben hat. Weil gleichmäßiges Kunst- Licht auch fürs Betrachten besser ist. In den oberen Räumen sind aber auch sehr großflächige Fenster, zur Zeit allerdings noch mit Schutzverkleidung. „Von da aus hat man dann einen traumhaft schönen Blick über Stadt und Saartal“ sagt die Referentin. Was ja dann wieder ein Vorteil der Höhe des Bauwerks wäre.

Welche Lichtquellen? Welcher Wandanstrich? Das kann noch nicht beantwortet werden. Muss alles vom künftigen neuen Team neu bedacht werden. Man merkt: Es wird noch dauern, bis wir hier Kunstwerke besichtigen können.

 15 Leute können jeweils teilnehmen. Sie müssen sich anmelden – Tel. (06 81) 9 96 42 34 – und bereit sein, einen der bereitliegenden Helme auf den Kopf zu stülpen. Es handelt sich immerhin – wie lange wohl noch? – um eine Baustelle.

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