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Saarbrücker Christkindlmarkt von 21. November bis 23. Dezember

So fliegt der Weihnachtsmann in der weihnachtlichen Geschichte von Tatjana und Jürgen Schanz über Saarbrücken. Grafik: Schanz

So fliegt der Weihnachtsmann in der weihnachtlichen Geschichte von Tatjana und Jürgen Schanz über Saarbrücken. Grafik: Schanz

Alexander Hauck wirkt zufrieden, geradezu euphorisch. Man könnte meinen, der Geschäftsführer des Verkehrsvereins steht unter Strom. Das hat auch ein wenig mit dem Mann zu tun, der für den Strom zuständig ist: Stefan Eichacker. Der Prokurist und Bereichsleiter Kommunikation der Energie SaarLorLux hat gerade mit Haucks Chef, dem, Vorsitzenden das Saarbrücker Verkehrsvereins, Walter Poggenpohl, einen Vertrag unterschieben. Das Energieversorgungsunternehmen sichert darin zu, den Christkindlmarkt für zwei weitere Jahre zu versorgen – mit Strom und Sponsorengeld.

In keine Veranstaltung investiere Energie SaarLorLux so viel, wie in diesen vorweihnachtlichen Budenzauber, sagt Eichacker. Die Summe will er nicht nennen, die Begründung schon: Kein Ereignis im Saarland locke so viele Menschen an wie der Christkindlmarkt, rund 900 000 nämlich.

Dass Poggenpohl und Hauck bei der Vorstellung des Christkindlmarktprogramms gestern guter Dinge waren, liegt aber nicht nur am Hauptsponsor. Auch die Sparkasse Saarbrücken hatte zusammen mit der Landesbausparkasse (LBS) und den Saarlandversicherungen frohe Kunde: Das Trio finanziert für drei weitere Jahre die Hauptattraktionen des Christkindlmarkts, den „fliegenden Weihnachtsmann“.

Die Hochseilnummer über dem St. Johanner Markt locke nicht nur Menschen aus dem Großraum Saarbrücken , sondern auch Touristen nach Saarbrücken , sagt Poggenpohl. Und weil man denen auch mal etwas Neues bieten will, hat der Verkehrsverein etwas gewagt: Er hat die Geschichte von Rudi, dem Rentier mit der roten Nase, die die sonore Weihnachtsmannstimme auf den Markt schallen lässt, neu schreiben lassen.

Tatjana und Jürgen Schanz haben sich eine Geschichte einfallen lassen, die davon erzählt, dass es nicht nur die Starken sind, die im Leben weiterkommen, sondern auch die Aufmerksamen, die ein Herz haben. Die Geschichte hat Jürgen Schanz, der durch seine Wimmelbücher bekannt wurde, auch illustriert. Die Buchhandlung Bock&Seip hat daraus ein kleines Heftchen gemacht, dass Eltern ihren Kindern zum Nachlesen und Nachschauen kaufen können.

Und auch ein Wechsel scheint dem Verkehrsverein gelungen. Es wird in diesem Jahr kein Saarbrücker Christkind mehr geben. Eine junge Frau, die, wie Hauck sagt, „Identifikationsfigur für den Christkindlmarkt“ sein soll, wird der Verein dennoch engagieren. Zur Eröffnung des Marktes am kommenden Montag um 18 Uhr, werden Poggenpohl und Hauch die erste Saarbrücker Glühweinprinzessin präsentieren.

Bis dahin ist noch einiges zu tun. Zwischen St. Johanner Markt und Europa-Galerie wird gerade „eine Kleinstatt mit 70 Hütten aufgebaut, ohne dass wir da einen Zaun drum bauen könnten, um ungestört zu arbeiten“, sagt Hauck. Aber auch da seien Profis am Werk, versichert er – sehr zufrieden.

 

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Hintergrund „made in saarbrigge“, die Produktreihe des Saarbrücker Verkehrsvereins, wurde wie immer kurz vor Weihnachten erweitert. Der Verkehrsverein setzt mitten im Winter auf Strandurlaubsstimmung und präsentierte gestern eine Baadetasch, einen Strohhut mit der Aufschrift „Mir mache uns kään Stress“, einen „Kumm Ball zerick“-Ball zum Aufblasen und einen Strandtresor für Wertsachen. ols made-in-saarbrigge.de

 
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