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Saarbrücker Europa-Galerie: So sieht's dort aus!

Von SZ-Redakteur Lothar Warscheid

Saarbrücken.
Die Europa-Galerie in Saarbrücken, die heute ihre Pforten öffnet, soll ein „Marktplatz für die Region werden“. Das erhofft sich Stephan Kugel, Geschäftsführer Centermanagement des Einkaufcenter-Betreibers ECE. Die Hamburger ECE-Gruppe betreut auch die neue Galerie, von der sich Kugel einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro verspricht. 1,3 Millionen Menschen leben laut Marktanalyse im Einzugsgebiet des neuen Einkaufszentrums.

  170 Millionen Euro hat der Investor Credit Suisse Asset Management investiert. Das Geld wurde über den offenen Immobilienfonds CS Euroreal eingesammelt, ein Fonds der über ein Volumen von rund 6,1 Milliarden Euro verfügt.

25.000 Quadratmeter Verkaufsfläche

„Wir haben ein überzeugendes Sortiment und viele in der Region bisher unbekannte Handelskonzepte“, sagte Centermanager Serge Micarelli gestern vor Journalisten. Rund 110 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants sind auf 25.000 Quadratmeter Verkaufsfläche untergebracht. 900 Menschen arbeiten dort. Im Handelsbereich liegt der Schwerpunkt mit 45 Prozent auf dem Bekleidungssektor. Das Einkaufszentrum ist voll vermietet. Knapp 30 Handels- und Gastronomie-Betriebe „stehen noch auf der Warteliste“, sagte ECE-Vermietungsmanager Michael Haslinger.

Damit die bisherige Saarbrücker Haupt-Einkaufsmeile, die Bahnhofstraße weiter attraktiv bleibt, „sind die Eigentümer der Immobilien jetzt gefragt“, betonte Saarbrückens Oberbürgermeister Charlotte Britz (SPD). „Wir als ECE werden uns in die Stadtentwicklung einbringen und wollen gemeinsam mit dem örtlichen Handel daran arbeiten, dass Saarbrücken als Einkaufsstadt ihre Anziehungskraft behält“, hob ECE-Geschäftsführer Andreas Mattner hervor.


Fassade der  Bergbau-Verwaltung vollständig erhalten


In die neue Europa-Galerie sind die frühere Bergwerksdirektion und die ehemalige Saar-Galerie integriert. Die Fassade der früheren Bergbau-Verwaltung, der gusseiserne Treppenaufgang, die bleiernen Glasfenster des Neunkircher Künstlers Ferdinand Selgrad sowie der historische Keramik-Fliesenboden von Villeroy.& Boch „sind vollständig erhalten geblieben“, erläuterte Markus Bischoff, ECE-Projektleiter Architektur.

Die Arbeiten für den Bau der Europa-Galerie dauerten gut zwei Jahre. Sie wird heute um neun Uhr offiziell eröffnet.

Es stehen 1050 Parkplätze zur Verfügung. Die erste Stunde kostet 1,50 Euro, jede weitere Stunde 1,80 Euro. Die Öffnungszeiten der Europa-Galerie sind montags bis samstags von 9.30 bis 20 Uhr.


SOL.DE ist mit einem Fotografen vor Ort und wird Euch - für alle, die nicht dabei waren - die Fotos der Eröffnung im Internet zeigen.



 

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