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Saarbrücker Rathaus: Narren feiern dieses Jahr im Keller

Saarbrücken. „Kein Halligalli mehr im Rathaus“ berichtete die Saarbrücker Zeitung Mitte Dezember. Gemeint war damit nicht die Politik, sondern die Fastnacht. Weil in den Decken des im Jahr 1900 fertiggestellten Bauwerks Risse entdeckt worden sind, wird es im Festsaal zwar weiter Trauungen, Empfänge und Vorträge geben. Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen, die womöglich auch noch rumhüpfen und tanzen, will man den Decken aber nicht zumuten. Aber was ist dann mit der Weiberfastnacht am Fetten Donnerstag und dem Rathaussturm zwei Tage später? Diese Frage trieb die Stadtverordnete Gabriele Herrmann (CDU) um. Herrmann, selbst einst Karnevalsprinzessin in Altenkessel, wollte vom städtischen Gebäudemanagement wissen, wie die Narren auch ohne Gefahr für die Rathausdecken feiern können.

Mit 1200 Faasebooze ist nach Informationen der Stadtverordneten zu rechnen. Für 850 von ihnen gibt es zum Feiern ein Dach überm Kopf, teilte Stadtpressesprecher Thomas Blug gestern mit. Nach den Übergabeverhandlungen am Fetten Donnerstag, bei denen die Oberbürgermeisterin traditionell den Rathausschlüssel erfolgreich gegen die Narren verteidigt, werde die Weiberfaasend im Ratskeller und im Rathaushof gefeiert. So soll es auch beim Rathaussturm am Fastnachtssamstag laufen. Dazu werden im Ratskeller die Möbel rausgeräumt, so dass dort 450 Personen Platz finden, sagt Blug. Im Hof wird ein zehn mal 20 Meter großes Festzelt errichtet, in dem 400 Leute Platz finden. Im Hof werden auch Essensund Getränkestände und ein Toilettenwagen hingestellt.

Thomas Blug formuliert es positiv: „Im Vergleich zu den Vorjahren muss niemand wegen Überfüllung des Rathauses abgewiesen werden. Wer nicht im Ratskeller oder im Festzelt Platz findet, kann – wie in den Karnevalshochburgen üblich – draußen mitfeiern.“

Während sich der Ratskellerund der Zeltbetreiber um die Versorgung der Narren kümmern, ist die Stadt für die Sicherheit der beiden Veranstaltungen verantwortlich, sagt Blug. Der Sicherheitsdienst werde die Stadt etwa 5000 bis 6000 Euro kosten, teilte er auf Anfrage mit.

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