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Saarbrücker Staatstheater startet in die neue Spielzeit

Im Saarbrücker Staatstheater wird seit April die Bühnentechnik erneuert.

Im Saarbrücker Staatstheater wird seit April die Bühnentechnik erneuert.

Das gigantische Zelt auf dem Vorplatz des Großen Hauses kündet davon, dass die Ausnahme-Situation andauert. Erst im November wird das 15- Millionen-Bauprojekt, wird die Erneuerung der Bühnentechnik beendet sein. Bis dahin spielt die Theatermusik vor dem Haus, im Zelt. Eigens für diese letzte Ausweichspielstätte wurden spezielle Produktionen entwickelt, etwa die „Dreigroschenoper“ oder „Hoffmanns Erzählungen“. Einen Unruhezustand nannte das Intendantin Dagmar Schlingmann, als sie den Spielplan für die Saison 2013/2014 vorstellte. Die begann gestern, mit der rituellen „Ensemblebegrüßung“: Jubilarehrung, Minister-Auftritt, Intendantinnen-Rede und Vorstellung der Neuzugänge in Technik, Verwaltung und im Ensemble, über 30 sind es. Anders als sonst traf man sich in der Alten Feuerwache und nicht im Großen Haus. Dort soll am 24. November die Premiere von „Tosca“ stattfinden, und nichts deutet darauf hin, dass dies nicht klappen könnte. „Wir haben Vorbildcharakter, wir sind voll im Zeit- und im Kostenplan“, rief ein zufriedener kaufmännischer Direktor Matthias Almstedt den Mitarbeitern zu. Die bekamen ob ihrer Sonder-Anstrengungen Streicheleinheiten von ihrer Chefin: „Wir können stolz sein, was wir geleistet haben.“ Der Kontakt zum Publikum sei durch die Spielstätten-Verlagerung sogar intensiviert worden, so Schlingmann. Enthusiastisch dankte sie den Zuschauern, die das Theater nicht im Stich gelassen hätten. Treuer und flexibler als andernorts sei das hiesige Publikum und neugierig: „Hut ab!“

Dass in der zurückliegenden Saison „theaterfernere Menschen“ erreicht wurden, freute auch Kultusminister Ulrich Commerçon (SPD). Die aktuelle hält er für eine „Aufbruchsspielzeit“ und sieht sie „programmatisch für die Kulturpolitik in diesem Land“. Denn auch in der Stiftung Kulturbesitz gehe es bald mit einem neuen Vorstand mächtig voran. Zwei Spitzenpositionen sind am SST neu zu besetzen. Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka absolviert seine letzte Spielzeit, Ballettchefin Marguerite Donlon ist nur mehr Gast. „Ein starkes Leitungsteam“ sei ihr wichtig, sagte die Intendantin. Aber auch, „dass wir alle an einem Strang ziehen.“ Das dürfte dann wohl ihre Personal-Programmatik sein. ce

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