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Saarbrücker Video-Unternehmen mit Kreativpreis ausgezeichnet

Irgendwas ist anders an dem neuen Bahlsen-Videospot. Der Zuschauer bekommt von einer laufenden Packung Kekse angeboten und fühlt sich dabei so, als würde er in seinem eigenen Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen. Mittendrin, nicht nur vor einem Bildschirm.

 

Das beschriebene Video stammt aus einer Saarbrücker Produktionswerkstatt. Die Agentur Aspekteins bietet interessierten Unternehmen sämtliche Eckpfeiler der Filmproduktion an. Zudem hat sie mit ihren 360-Grad-Videos und den Virtual-Reality-Projekten eine Marktlücke erkannt, die sie seit einiger Zeit ausbaut.

 

Für dieses kreative Konzept wurde das Unternehmen unterdessen als Gewinner des „Kreativsonar“-Wettbewerbs 2016 ausgezeichnet. Der Geschäftsführer Daniel Guthor nahm den Preis Mitte Juli in Mainz entgegen. Vor fünf Jahren hat er zusammen mit Sascha Reitermann die Firma gegründet. Unter rund 30 Projekten konnte sich Aspekteins durchsetzen, als Gewinn erhält das Team ein viermonatiges Coaching-Programm von kreativzentrum.saar sowie des Business Innovation Centers in Kaiserslautern.

 

Die Agentur bietet dem Kunden nicht bloß ein Video an, sondern einen Service, der darüber hinaus geht: Von der Beratung über die Betreuung und Umsetzung der Ideen bis zur Produktion der Inhalte unterstützen die Mitarbeiter die Filmprojekte. Um einen 360-Grad-Film zu produzieren, braucht das Team von Aspekteins je nach Projekt zwischen 100 bis 600 Arbeitsstunden, die auf mehrere Leute verteilt sind. Zu den Aufgaben bei einer Produktion gehören Planung, Konzeption, Vorproduktion, Produktion und Postproduktion. Die Laufzeit beträgt deshalb zwischen sechs und acht Wochen.

 

Die junge Firma will das breite Angebot in den kommenden Monaten noch ausbauen. „Der Fokus liegt darauf, die 360-Grad-Filme interaktiv werden zu lassen und die dafür erforderlichen Erzählstrukturen zu schaffen. Dazu gehört beispielsweise auch die dazu erforderliche Erzähllogik, wie ein Film im 360-Grad-Raum funktioniert und der Zuschauer aktiv gelenkt werden kann“, erzählt Guthor. Technisch funktioniert das Ganze mit sechs einzelnen Kameras, die synchron die Umgebung aufnehmen und einen horizontalen und vertikalen Radius von 360 Grad abdecken.

 

Der „Kreativsonar“-Preis war nicht der erste, den das junge Unternehmen gewonnen hat. Bereits Ende vergangenen Jahres erhielt die Agentur den Förderpreis der Handwerkskammer des Saarlandes .

 

„Für uns ist das ‚Kreativsonar' ein interessanter Leuchtturm, um neue Talente für unser Team zu begeistern und mit qualifizierten und leidenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unsere Ziele umzusetzen“, erklärt der Geschäftsführer Daniel Guthor. Andererseits erhofft sich das Team durch die Prämierung mehr Aufmerksamkeit im Südwesten. Bereits jetzt arbeiten in der Agentur schon Leute aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen: Informatiker, Filmschaffende, 3D-Artists und Medienwissenschaftler. Sie erschaffen die sogenannte virtuelle Welt von Morgen.
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