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Saarbrücker Wohnung verqualmt: War brennende Kippe Schuld?

Eine 65-Jährige musste am Sonntag (18.11.2012) von der Feuerwehr aus ihrer verqualmten Wohnung gerettet werden.

Eine 65-Jährige musste am Sonntag (18.11.2012) von der Feuerwehr aus ihrer verqualmten Wohnung gerettet werden.

Malstatt. Mit den Worten „Brand im Bad“ beginnt der Feuerwehrbericht. Er spiegelt den erfolgreichen Kampf gegen tückische Stoffe, die bei jedem Feuer die Luft zum tödlichen Giftgemisch machen. Es passiert am Sonntagnachmittag in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus in der Lehárstraße. Der Brand bricht im zweiten Stock aus, und zwar im Bad eines Apartments. Die Polizei geht davon aus, dass „der unsachgemäße Umgang mit einer Zigarette“ als Ursache in Frage kommt. Giftige Gase und Ruß breiten sich in der Wohnung aus. Elektronische Spürnasen registrieren die tödliche Gefahr.

Funkrauchmelder, die in jedem Geschoss installiert sind, geben Alarm. Die derart gewarnten Bewohner rufen die Feuerwehr. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr rücken an, dazu Rettungswagen, Notarzt und Polizei.

Feuerwehrleute bringen alle Bewohner aus den oberen Etagen ins Freie. Andere verhindern mit einem Spezialvorhang aus unbrennbarem Kunststoff, dass weiterer Rauch aus der betroffenen Wohnung dringen kann, brechen die Tür auf. Sie finden in der stark verqualmten Wohnung die fast bewusstlose Mieterin (65). „Ruß bedeckte schon ihr Gesicht“, sagt Einsatzleiter Jürgen Reiber. Feuerwehrmänner stülpen der Frau ein Atemschutzgerät über, bringen sie ins Freie, wo der Rettungsdienst sich um sie kümmert.

Unterdessen ist der Brand mit einem C-Rohr rasch gelöscht. Um den Qualm aus dem Gebäude zu leiten, öffnet die Feuerwehr den Rauchabzug des Hauses und bläst mit einem starken Lüfter frische Luft hinein. „Kurz darauf waren die Wohnung sowie die Treppen rauchfrei“, sagt Reiber. Sein Fazit: „Dieser Einsatz beweist, wie nützlich Rauchmelder sind, zumal dann, wenn ein Haus so vorbildlich damit ausgerüstet ist wie das Anwesen in der Lehárstraße.“ Die dort installierten Geräte seien per Funk verbunden. So schlagen alle Rauchmelder im Gebäude an, wenn das dem Brandort nächstgelegene Gerät Alarm gibt.

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