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Saarbrücker Zoo: Nachwuchs im Tapir-Käfig

Saarbrücken. Seit einer Woche sind die Flachland-Tapire im Saarbrücker Zoo zu dritt. Papa Bruno und Mama Sirra haben am 15. Februar ihr erstes Baby bekommen. Es war bereits die sechste Geburt eines Tapirs im Saarbrücker Zoo.



Tierpfleger Frank Bernarding war live dabei. „Das war total spannend. Abends, als die Zoobesucher schon lange zu Hause waren, hab' ich bei den Tapiren noch einmal nach dem Rechten geschaut. Und da ist es gerade passiert“, erzählt der Tierpfleger von der Geburt des kleinen Chico. „Papa Bruno ist nach der Geburt richtig wild geworden. Wir mussten ihn vorsichtshalber eine Nacht von Mutter und Kind trennen. Mittlerweile ist aber alles prima, und die beiden kümmern sich rührend um ihr Baby“, sagt Bernarding weiter. Ursprünglich kommen die Tapire aus Südamerika, sind Huftiere und nahe Verwandte der Nashörner. Sie werden bis zu 30 Jahre alt und oft mehr als 200 Kilo schwer. „Die sind im Prinzip ganz harmlos und werden gerne gestreichelt. Außerdem sind sie extrem vorwitzig“, sagt Tierpfleger Bernarding im Gehege der drei Tapire, kurz bevor der kleine Chico Hunger bekommt. Mit tapsigen Schritten läuft der kleine Tapir zu seiner Mutter, schuppst sie, und bereitwillig legt sich die Mama auf die Seite, so dass Chico an seine Milch kommt. Ein lustiges Schauspiel, das Heike Botzet aus Kleinblittersdorf kennt. Die 48-Jährige hilft in ihrer Freizeit oft im Zoo aus und mag die Tapire besonders. „Bruno ist mein Liebling, der kommt auch immer, wenn ich ihn rufe. Wenn man ihn hinterm Ohr krault, verdreht er die Augen und lässt sich sofort auf die Seite fallen“, sagt die Tapir-Freundin aus Kleinblittersdorf.

Der Pate der Tapire im Saarbrücker Zoo ist Kulturdezernent Eric Schrader. Auch er ist oft im Zoo zu Besuch. „Ich finde die Tapire einfach putzig und sehr zutraulich. Es freut mich, dass der Nachwuchs wohlauf ist“, sagt der Kulturdezernent. Seit 1996 gibt es Tapire im Saarbrücker Zoo. Und wenn sich Bruno, Sirra und der kleine Chico weiter so wohl fühlen wie bisher, könnten aus drei Tapiren bald schon vier werden.

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