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Saarbrücker sind heiß auf Tipps zum Energiesparen

 

Saarbrücken. Theresia Weimar-Ehl, für die Öffentlichkeitsarbeit der Energieberater verantwortlich, weiß von vielen Mietern, die gar nicht mehr heizen, sondern sich mit der Abwärme aus den Stockwerken darunter und darüber begnügen, also mit 12 bis 14 Grad. Und Handwerksbetriebe beklagen, dass manche Kunden die neu installierte Heiztechnik nicht bezahlen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hat im laufenden Jahr, Stand Ende September, an ihren diversen Stützpunkten 1195 Bürger persönlich beraten. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 85 Prozent. Hinzu kommen 100 telefonische Beratungen sowie acht Vorträge mit 340 Teilnehmern. Üblicherweise sind im „Energieteam“ fünf Berater tätig, derzeit sind es acht, demnächst sollen es zehn werden. Es handelt sich um Ingenieure, Architekten und Bauphysiker, die auf Honorarbasis beschäftigt werden. Sie sind zu neutraler Beratung verpflichtet, die keinen Anbieter bevorzugt und niemandem etwas ausredet, was dieser unbedingt haben möchte.

Als wünschenswert gilt, dass Ratsuchende möglichst viel Fakten über ihr Haus mitbringen und möglichst gezielte Fragen stellen. Umso genauer kann die Antwort ausfallen. Beratungen werden gegen Terminvergabe im Haus der Beratung in der Trierer Straße (oder in den anderen Stützpunkten, zum Beispiel in Völklingen) angeboten. Pro „Sitzung“ ist maximal eine halbe Stunde angesetzt. Sie kostet fünf Euro. In über 90 Prozent der Fälle könne der Berater in diesem Gespräch Tipps zum Energiesparen geben. In den Beratungen gehe es überwiegend um Fassaden- und Dachsanierungen, Erneuerungen der Heizungsanlagen und den Einsatz erneuerbaren Energien („lohnt sich eine Solaranlage?“).

Manche Bürger lassen Angebote von Handwerkern auf Stichhaltigkeit durchsehen, Neubauwillige bitten um Hilfe, weil sie die Sortimente an Materialien nicht überschauen können. Auf Wunsch kommen die Energieberater auch ins Haus. Das nennt sich „Fall-Management vor Ort“ und wird mit 45 Euro in Rechnung gestellt (das ist nicht kostendeckend; das Ganze wird vom Staat bezuschusst). Die Energieberater machen anschließend einen Bericht, dürfen aber keine Energiepässe ausstellen.

Informationen und Kontakt: Verbraucherzentrale im Haus der Beratung, Trierer Straße 22, 66111 Saarbrücken, Tel. (0681) 50089015; und unter :: www.verbraucherzentrale-saar.de.

Von SZ-Redakteur Peter Wagner
 
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