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Saarbrückerin will Topmodel bei Heidi Klum werden

Saarbrücken. Heidi Klum bricht heute mit 50 Kandidatinnen zu einer Reise um die Welt auf. Auch eine Saarländerin ist beim Auftakt der siebten Staffel von „Germany's next Topmodel“ mit dabei: die 20-jährige Lisa Volz aus Saarbrücken. Insgesamt hatten sich über 15 000 Talente beworben.

„Ich habe Spaß und gehe die Sache locker und nicht verbissen an“, hat sich die Musik-Management-Studentin für ihre Teilnahme an der Model-Show vorgenommen. Als ihre Hobbys führt sie neben Gitarrenspielen und Musikmachen noch Joggen, Krafttraining und Basketball an. Die Macher der TV-Show beschreiben Lisa, die 1,73 Meter groß ist, blaue Augen und hellbraune Haare hat, als herzlichen, fröhlichen und aufgeschlossenen Menschen. Und diese ergänzt: „Ich bin hilfsbereit, pünktlich, ehrlich und lerne schnell. Ich glaube, ich kann ein gutes Vorbild sein.“

Ob die 20-Jährige damit die Leistungen ihrer Vorgängerinnen toppen kann, bleibt abzuwarten. 2007 zum Beispiel schafften es gleich drei Kandidaten aus der Region in die Top 15: Fiona Erdmann aus Neunkirchen wurde vierte, Mandy aus Luxemburg landete auf Platz fünf und die St. Wendelerin Tonia auf Platz acht.

Auch in der Jury sitzt neben Heidi Klump und dem Designer Thomas Rath wieder ein Saarländer: Thomas Hayo. Der Werbe-Profi wurde 1969 in Neunkirchen geboren und lebt in New York. Das deutsche Topmodel kennt Hayo schon seit über zehn Jahren. Heidi Klums TV-Serie basiert auf dem Format „America's next Top Model“, das in 43 Länder verkauft wurde, und als weltweit größte Modelshow gilt.

Ab heute, 20.15 Uhr, Pro 7

Tipps zum kindgerechten Umgang mit Castingshows Berlin. „Germany's next Topmodel“ wird im Abendprogramm ausgestrahlt, ist aber keine Kindersendung. Dennoch ist sie bei jüngeren und älteren Kindern gleichermaßen beliebt. Darauf macht die Initiative „Schau hin! Was Deine Kinder machen“ aufmerksam, ein Projekt des Bundesfamilienministeriums mit ARD und ZDF. „Die Wirkung dieser Sendung kann sehr verschieden sein“, meint die Initiative.

Insbesondere jüngere Kinder mit wenig Medienerfahrung würden sowas seltener kritisch hinterfragen. „Viele glauben, dass das Gezeigte der Realität entspricht.“ Dass es bei solchen Formaten vor allem um die Unterhaltung der Zuschauer gehe, würden jüngere Kinder oftmals nicht wissen. „So entstehen schnell verzerrte Vorstellungen vom Umgang miteinander, dem eigenen Schönheitsideal oder vom Leben als Model.“ Deshalb empfiehlt die Initiative den Eltern, die Sendung zusammen mit ihren Kindern zu schauen und darüber zu sprechen. Tipps gibt es im Internet. red
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