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Saargummi: Krise noch nicht vorbei

Wadern/Neunkirchen. Die Mehrzahl der Firmen, in die der frühere Kaufhof-Chef Jens Odewald mit seinem „Dritten Fonds“ investiert hat, schreibt nach Recherchen des „Handelsblatts“ rote Zahlen. Odewald selbst will keine Angaben zum Zustand seines Fonds machen. Neben Saargummi hat die Berliner Gesellschaft unter anderem den Verpackungshersteller Oystar, die Zeitarbeitsfirma Tempton und den Call-Center-Betreiber Walter Services im Portfolio.

Saargummi, Autozulieferer in Wadern-Büschfeld, wurde voll von der Branchenkrise getroffen. Im März stand die Firma kurz vor der Insolvenz, der Umsatz war um rund ein Drittel eingebrochen, pro Monat liefen 750 000 Euro an Verlusten auf, beschrieb Geschäftsführer Detlev Bartels die Lage. Eine Bürgschaft des Landes hatte Saargummi gerettet, auch Odewald soll Millionen nachgeschossen haben. Bei Oystar, wozu auch die Neunkircher Firma Hamba Filltec gehört, soll der Investor einen zweistelligen Millionenbetrag eingebracht haben.

Ende Mai hatte Bartels den Abbau von 300 der 1200 Stellen bei Saargummi angekündigt. Zwar wechselten bislang weniger Beschäftigte als erhofft in eine Transfergesellschaft, „aber wir sind beim Personalabbau in den geplanten Zielsetzungen“, sagte gestern der kaufmännische Geschäftsführer Dieter Raschke. Die Auftragslage habe sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. „Wir sind im Moment nicht in Insolvenzgefahr, aber noch nicht aus dem Gröbsten raus.“ hb/mzt
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