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Saarländer helfen bei Peter Maffays Tabaluga-Projekt

Schmelz/Saarbrücken. Einen Schutzraum für Kinder schaffen, dieses Ziel hat sich der Sänger Peter Maffay gesetzt. Mit seiner Tabaluga-Stiftung möchte er in seiner Heimat Rumänen Aufbauhilfe leisten und zwar in Radeln, einem kleinen geschichtsträchtigen Dorf im Siebenbürgen. Dem Dorf droht der Zerfall, bisher gibt es keinen Strom, kein Wasser, von einer Infrastruktur ist es weit entfernt. Es aufzubauen, dazu braucht die Stiftung nicht nur finanzielle Unterstützung, sie ist zudem auf viele Helferhände angewiesen. Das Forum junger Handwerksunternehmen im Saarland klinkt sich hier im Juli für eine Woche ein und sucht noch Mitstreiter.

Uwe Petry, (Foto: hth)Steinmetzmeister aus Schmelz und der Vorsitzende des Forums, reiste nach Rumänien, schaute sich das Maffay-Projekt in Radeln an. Das 300-Seelen-Dorf ist zu großen Teilen zerstört, die Kirchenburg aus dem 14. Jahrhundert rückte für die Tabaluga-Stiftung als Erstes ins Visier. Sie ist mittlerweile nahezu wieder aufgebaut, dort entstand ein Ferienheim für traumatisierte Kinder, das im Juli offiziell eröffnet werden soll. Das Pfarrhaus wurde als Gemeinschaftshaus umgebaut, die baufällige Remise abgerissen. Sie soll als offene Halle an anderer Stelle wieder aufgebaut, zugleich soll das alte Backhaus wieder funktionstüchtig gemacht werden. Aktuell ist die Stiftung dabei, die Strom- und Wasserversorgung aufzubauen. Außerdem sollen weitere Gebäude saniert werden.

Das Forum junger Handwerksunternehmen will im Juli ein Haus für Handwerker und Gäste herrichten. „Vieles befindet sich dort im desolaten Zustand“, schildert Petry. Von Montag bis Samstag, 4. bis 9. Juli, will das Forum mit etwa 20 Helfern in Rumänien arbeiten. Für die Baumaßnahmen werden Handwerker jeglicher Art gebraucht. Neben motivierten Helfern werden in erster Linie aber auch Arbeitsgeräte, Werkzeuge und Fahrzeuge als Spende benötigt. Diese Dinge will man in Rumänien lassen. „Die Materialien besorgen wir vor Ort“, erklärt Petry.

Mit den gespendeten Autos und Transportern fahren die Handwerker die 2000 Kilometer lange Strecke nonstop durch. „Wir werden uns mit dem Fahren abwechseln“, erklärt Petry. Mit dem Flieger soll es zurückgehen, vom Flughafen in Cluj-Napoca aus. Die Unterkunft beschreibt Petry als „rustikal“. Unterkunft und Verpflegung sind für die Helfer frei. Die Kosten übernimmt das Forum. Die Reise nach Rumänien soll keine Eintagsfliege bleiben.

Auf einen Blick
Dem Forum junger Handwerksunternehmen gehören 160 junge Handwerker in verantwortlichen Positionen an. Das Forum möchte vom 4. bis 9. Juni im rumänischen Radeln Aufbauhilfe leisten. Wer das Forum mit Sach- und Geldspenden unterstützen möchte, kann sich bei Uwe Petry melden.
Wer selbst mitreisen will, um vor Ort zu helfen, der sollte bis 20. Juni mit Petry Kontakt aufnehmen. Telefon (06887) 900990, E-Mail: up@uwe-petry.de. hth
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