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Saarländer nach Weihnachten verrückt nach Pizza

Nach Ente, Gans oder Fleischfondue an den Festtagen haben viele Saarländer am Sonntag die Küche kalt gelassen und beispielsweise den Pizzaservice gerufen. Die Umsätze stiegen stark.

Saarbrücken. Die Weihnachtsfeiertage und der Sonntag haben den Lieferservices im Land größtenteils ein gutes Geschäft beschert. Das lässt sich aus einer Befragung bei einigen Betrieben schließen. Vor allem am Sonntag kam demnach bei vielen Saarländern nicht mehr Festtagsbraten samt üppiger Beilagen auf den Tisch, sondern Pizza, Pasta oder andere Klassiker der schnellen Küche.

Beim Pizza-Lieferdienst "Joey's" aus Saarbrücken sei Sonntag "richtig viel los" gewesen, berichtet Geschäftsführer Basri Berisha. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als der 27. Dezember auf einen Samstag fiel, habe er seinen Umsatz verdreifacht. Zehn Fahrer seien im Einsatz gewesen. Bei "Mary's Pizza Service" in St. Wendel lief es am Sonntag ebenfalls "ganz extrem", wie Chefin Marie-Laure Honecker sagt. Ihre These: Die Menschen hatten ihrer Ansicht nach genug vom Festtagsessen. Fleisch habe es die Tage zuvor schon gegeben. Viele Bestellungen seien deshalb vegetarisch ausgefallen oder zumindest ohne viel Belag. Ihr Kundenstamm, den sie am Sonntag mit sieben Fahrern bedient habe, gehe quer durch alle Altersstufen.

Von guten Geschäften berichtet auch Zargul Miryar, der in Merzig "Pizza per tutti" betreibt. Jedoch sei über die Festtage nicht so viel über die Theke gegangen wie die Jahre zuvor: "Viele Leute sparen", beobachtet Miryar.

Keine Zurückhaltung beim Einkauf sieht indes Arife Korkunc, die den Lebensmittelmarkt "Ihr Platz" am Saarbrücker Hauptbahnhof führt. Der war auch über die Feiertage jeweils bis 22 Uhr geöffnet und die Kunden strömten demnach vor allem am zweiten Weihnachtsfeiertag. Mal war es Zucker oder Öl, mal das ein oder andere Geschenk, das noch erstanden worden sei, berichtet sie von ihren Kunden jeden Alters. "Häufig wurden auch Baby- oder Tiernahrung, Getränke und Alkoholisches gekauft", sagt die Geschäftsführerin. Und sie schiebt dann noch nach: "Es ist schon etwas verwunderlich, dass man die Kinder vergisst." pg

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