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Saarländer sauer über SinnLeffers-Aus



SinnLeffers macht alle Filialen im Saarland dicht, 142 Jobs gehen flöten (20cent berichtete). Jetzt wird über einen Sozialplan für die Mitarbeiter verhandelt.


Die Menschen im Saarland sind traurig über das Aus für das traditionsreiche Unternehmen, manche auch richtig sauer. Monika Zysik aus Saarbrücken zum Beispiel wird etwas fehlen, wenn das Textilkaufhaus in der Bahnhofstraße schließt: "Schade, SinnLeffers hatte immer auch zuvorkommendes Personal."

Seit 1966 gab es Sinn in der St.Ingberter Innenstadt. Gestern wollte dort auch der Betriebsrat nichts sagen. Dafür aber Oberbürgermeister Georg Jung (CDU): "SinnLeffers ist ein Leuchtturm für die Innenstadt. Es ist ein schwerer Schlag für unser Zentrum, wenn das Unternehmen seine St. Ingberter Filiale tatsächlich schließt." Als eine Katastrophe für die Angestellten empfinden die St. Ingberter die Schließung. Selina Preßmann (15): "Für die Leute, die jetzt entlassen werden, ist das natürlich tragisch. Die Geschäftsleitung müsste auf jeden Fall dafür sorgen, dass die irgendwohin vermittelt werden." Frigga Reibetanz (59): "Man muss immer bedenken, dass oft ganze Familien da mit dranhängen. Viele können nicht einfach ihre Sachen packen und woanders ganz neu anfangen."

Unklar ist unterdessen, was mit den SinnLeffers-Häusern passiert. Überall werden jetzt Nachmieter gesucht. In Neunkirchen etwa ist das Chefsache. Bürgermeister Jürgen Fried (SPD): "Wir werden auf jeden Fall anbieten, zu helfen. Es ist uns wichtig, dass das Gebäude nicht leersteht." Vielen Menschen schwant allerdings Böses, wenn es um die Zukunft des Hauses geht. Barbara Zintel (41): "Ich befürchte, dass ein Ramschgeschäft folgen könnte." szn/aw

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