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Saarländer soll seine Frau fast umgebracht haben

Saarbrücken. Weil er seine Ehefrau geschlagen, gewürgt, bedroht und mit einem Messer in Richtung ihres Kopfes gestochen haben soll, muss sich ein 45-Jähriger vor dem Landgericht verantworten. Er soll bei seinen Taten teilweise so massiv betrunken gewesen sein, dass seine Schuldfähigkeit eingeschränkt gewesen sein dürfte.

Opfer musste sich nach Streit tot stellen

Während einer verbalen Auseinandersetzung im März 2008 habe der betrunkene Mann seine Frau am Hals gepackt, gewürgt und auf den Wohnzimmertisch gestoßen, so die Anklage. Als sie sich „tot“ stellte, habe er abgelassen, aber nachgetreten. Später habe das Opfer die Polizei angerufen. Als die Frau in die Wohnung einer Nachbarin flüchtete, habe er gedroht, sie umzubringen. Der Mann kam kurzzeitig in Untersuchungshaft. Nachdem er entlassen wurde, wollte er Sachen aus der Wohnung holen. Dabei habe er unvermittelt der Frau mit voller Wucht einen Faustschlag gegen den Kopf versetzt und sei gegangen.

Täter ließ seine Frau nicht in Ruhe

Ein paar Wochen später sei er wieder gekommen. Er habe die Tür eingetreten und gedroht, er werde die Frau töten, wenn sie ihn wieder in den Knast bringe. Dann habe er angegriffen, seine Frau zu Boden geworfen und eine zufällig anwesende Bekannte gegen einen Tisch gestoßen. Als die Ehefrau schützend ein Dekomesser vor sich hielt, habe er ihr die Waffe weggenommen und in Richtung des Kopfes der Frau gestochen. Er habe aber nur die Wand getroffen. Daraufhin habe er abgelassen. Der Angeklagte kam erneut in U-Haft. Er hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.
wi  
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