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Saarländer trennen Müll nicht richtig


Der nämlich beklagt, dass die Saarländer ihren Müll nicht richtig trennen. Nach einer Meldung der Saarbrücker Zeitung finden die Müllarbeiter derzeit einen Anteil von 40 bis 50 Prozent an Stoffen, die über eine richtige Trennung anderweitig entsorgt werden könnten. Dazu passt, dass die Menschen in den 47 Gemeinden, die ihren Müll vom EVS entsorgen lassen, laut Abfallbilanz 2007 im Schnitt rund 240 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Jahr entsorgt haben.

Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick nach St. Wendel. Der St. Wendler Umweltbeauftragte Klaus Stein: „Bei uns sind es 112 Kilogramm.“ Hintergrund: In seiner Stadt bezahlen die Leute ihren Restmüll nach Gewicht. Das regt laut Stein dazu an, genau zu trennen. Der EVS wird erst zum Jahr 2011 auf das mengenabhängige System umstellen.

Bis dahin haben Müllsünder aber kaum etwas zu befürchten: Laut EVS-Pressestelle wird mit denen nur durch den Kundendienst das Gespräch gesucht.

In Saarbrücken, das seine Müllabfuhr über den Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebes (ZKE) organisiert, wird stichprobenartig geprüft. Ein Sprecher: „Ist ein Abfallgefäß falsch befüllt, bleibt es stehen und wird erst geleert, wenn der Müll richtig getrennt wurde.“ Strafen sind aber auch hier nicht vorgesehen.

Anders dagegen beim Gelben Sack: Wenn Speisereste darin vor sich hingammeln oder das Altpapier entsorgt werden soll, kann das der kommunale Ordnungsdienst ahnden: „Ein zu früh bereit gestellter oder falsch befüllten Wertstoffsack kann mit einem Bußgeld ab 30 Euro belegt werden.“ szn/aw

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