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Saarländer will Supertalent werden

So kann es gehen: Als Meltem Acikgöz aus Dillingen 2014 im Finale von „ Deutschland sucht den Superstar “ gestanden hat, sang Alessio Greco noch bei ihrer Public-Viewing-Party in den Werbepausen. Am Samstag, 12. Dezember, 20.15 Uhr, steht der Eppelborner nun selbst in der „Das Supertalent“-Endrunde.

„Die Aufregung war gar nicht so groß“, erinnert sich der 15-Jährige an seinen Casting-Auftritt, der bereits im August in Essen aufgezeichnet wurde. Als er den gefühlvollen Titel „Amoi seg ma uns wieder“ vom Musiker Andreas Gabalier sang, habe er zudem ein gutes Gefühl gehabt: „Ich hätte aber nicht gedacht, dass es so extrem wird“, blickt Alessio zurück. Denn Jury-Chef Dieter Bohlen drückte für ihn den goldenen Alarmknopf und beförderte ihn so zu den zwölf Besten im Finale. Für den Produzent ist die Frohnatur ein sehr großes Talent: „Die Mädchen werden dich lieben“, sagte er voraus.

Dabei wollte der Schüler eigentlich gar nicht an der Vorauswahl teilnehmen. Doch sein Cousin, „Radio Salü“-Moderator Luciano Falsetti, überredete ihn. Wochenlang durfte Alessio sein Abschneiden nicht verraten. Im Gegensatz zu seinen Auftritt vor der Jury sei er bei der TV-Ausstrahlung nervös, wie nie zuvor, gewesen. Ob im Restaurant seiner Eltern in Illingen, auf der Gemeinschaftsschule Marpingen, deren zehnte Klasse er mit dem Berufsziel Bankkaufmann besucht, oder im Internet – überall wird er seitdem gefeiert. Ständig wird er erkannt, posiert mit Fans für Fotos und gibt Autogramme.

„Er soll bodenständig bleiben, sich nicht einschüchtern lassen und sein Ding machen“, rät ihm Vanessa Calcagno. Die Saarbrücker Sängerin, die 2009 in der Show Platz zwei erreichte, ist beim SZ-Gespräch mit dabei. Natürlich wolle jeder, der im Finale steht, gewinnen, weiß Alessio und ergänzt: „Aber ich bin jetzt glücklich und werde es danach auch sein, egal was passiert.“

Im Finale möchte er – auch auf Bohlens Rat hin – mit einem gefühlvollen Titel die Stimmen der Zuschauer für sich gewinnen: „Der Song muss sitzen“, weiß er. Deshalb habe er in den vergangenen Wochen jeden Tag zu Hause und mit seinem Stimmtrainer viel geübt. Seit Dienstag ist er nun schon von der Schule freigestellt, um in Köln für die Live-Show zu proben. Ein Teil seiner Familie und Freundeskreises fährt am Samstag mit einem angemieteten Bus ins TV-Studio, um ihn vor Ort anzufeuern. Und in der Borwieshalle in Dirminigen steigt nun ab 19 Uhr eine Public-Viewing-Party für Alessio.

Samstag, 20.15 Uhr, RTL

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