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Saarländerin ist beste Autofahrerin Deutschlands

Eine der besten Autofahrerinnen Deutschlands kommt aus dem Saarland: Judith Angelika Arweiler aus Hülzweiler belegte bei einem bundesweiten Wettbewerb als beste Frau Rang 18 - von über 100.000 Teilnehmern.

Saarbrücken. Sie darf sich offiziell "beste Autofahrerin Deutschlands" nennen: Judith Angelika Arweiler aus Schwalbach-Hülzweiler. Bei der 21. Auflage des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs "Deutschlands beste Autofahrer", einer Verkehrssicherheitsaktion, die unter anderem vom Bundesverkehrsministerium, der Dekra sowie dem deutschen Kraftfahrzeuggewerbe-Verband unterstützt wird, schaffte es die 48-Jährige von über 100 000 Teilnehmern in die Endrunde der besten 40. Mit Gesamtplatz 18 in der Endabrechnung beendete sie den Wettbewerb als beste Frau.

Die Anforderungen an die Teilnehmer waren vielfältig. In der Vorrunde, die in Rheinmünster (nahe Baden-Baden) ausgetragen wurde, musste Arweiler neben dem bekannten Elch-Test mehrere Fahrgeschicklichkeitsprüfungen absolvieren sowie ihr Wissen rund ums Auto in Tests nachweisen. "Bei der Abfrage der Fahrschulbögen war ich die Beste", erinnert sich Arweiler stolz.

Als eine von zehn Frauen erreichte sie im September die Endrunde in Lüneburg. Dort wurde es noch schwieriger, denn zu den "normalen" Tests kam noch eine Geländefahrt sowie eine Verbrauchsfahrt. "Es geht ja auch um das Umweltbewusstsein und die Sicherheit, wenn man von gutem Fahren spricht", erläutert Detlef Fiedler, der Geschäftsführer des Saarländischen Kraftfahrzeug-Verbandes. Er überreichte der Gewinnerin eine Urkunde, die sie als "Botschafterin für Mobilität und Sicherheit" ausweist, sowie eine wertvolle Uhr.

Arweilers Interesse am Autofahren im Allgemeinen kommt nicht von Ungefähr: "In meiner Familie hat eigentlich jeder etwas mit Autos zu tun", sagt sie. Sie selbst "fahre einfach gerne" und findet es "wichtig, dass auch Frauen einen Reifen wechseln können oder wissen, wo sie Öl nachfüllen müssen". Zumal man aus solchen Wettbewerben immer etwas ziehen könne, auch wenn man nicht gewinnt. Ein Ziel hat Judith Arweiler aber noch: Gerne würde sie einmal an einem Reifentest teilnehmen, der meist auf Schnee und Eis, also weit im Norden, durchgeführt wird. "Ich habe mich einmal für Finnland beworben - aber leider bin ich nicht genommen worden", sagt sie. Noch nicht.
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