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Saarländische Band Redblack bewirbt sich um Endausscheidung für Eurovision Song Contest

. Die 500 Stühle im Big Eppel sind leer, Applaus ist keiner zu erwarten – und doch geben Sängerin Laura Birte und die vier Tänzerinnen auf der ebenso leeren Bühne alles, schließlich geht es um sehr viel an diesem Nachmittag. Konzentriert warten die fünf jungen Damen auf das Zeichen von Kameramann Marc Fischer, dann kommen die ersten Töne des neuen Songs „Shadows“ vom Band. Die 28 Jahre alte Laura, in Holz geboren, in Hamburg zur Musicaldarstellerin ausgebildet und aktuell in ganz Deutschland unterwegs, nimmt in ihrem leuchtend roten Hosenanzug das Mikrofon in die Hand, die Tänzerinnen, ganz in Schwarz, huschen wie Schatten in einer ausgeklügelten Choreografie um sie herum. Die kommt von Judith Baldauf, Tänzerin und Choreografin aus der Tanzschule H.O.P. „Wir haben uns gesucht und gefunden“, erklärt Fischer nach den Aufnahmen, die an diesem Nachmittag noch zigmal wiederholt werden. Schließlich soll am Ende das perfekte Video zusammengeschnitten werden.

Fischer, auch unter seinem Künstlernamen Nilakash bekannt, ist saarländischer Komponist und Songwriter, steht hinter den beiden Liedern, neben „Shadows“ produziert er zusammen mit Birte das Stück „Don't hurt me“, beide werden am Sonntag in Bildern erzählt.

In Personalunion hat der Komponist auch die Rolle des Kameramannes übernommen, die Arbeit am gemeinsamen Ziel steht im Mittelpunkt. Das Ziel des Teams ist hoch. „Wenn man sich keine hohen Ziele steckt, kann man nicht weit kommen, wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, erklärt Fischer. Unter dem Motto „Redblack für Deutschland“ bewirbt sich die saarländische Band Redblack für die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2016 in Schweden. „Die Tonaufnahmen liegen bereits beim NDR vor, wir sind in der Vorauswahl. Die Jury hat jetzt noch das Video angefordert“, erklärt Dietmar Fischer, Papa des Komponisten und am Sonntag mit im Big Eppel dabei. „Die Bühne hier ist bestens geeignet mit ihrer Größe. Da lässt es sich sehr gut arbeiten“, erklärt Marc Fischer. „Uns geht es bei den Videos vor allem darum, die Arbeit der Sängerin und der Choreografin sehr authentisch rüberzubringen, die Performance soll als Ganzes sichtbar werden. Daher wird es keine wilden Schnitte geben“, sagt er. In diesen Tagen wird er die Sequenzen zusammenschneiden.

„Auf jeden Fall wird das Video in dieser Woche noch rausgehen zur Jury“, betont Fischer. „Und dann werden auch alle neugierigen Fans auf der Homepage der Band schon bald die beiden Filme sehen können“, sagt der Komponist. Natürlich wird auf der Seite auch zu lesen sein, ob es die Band in den Endausscheid für den ESC geschafft hat und mit weiteren Teilnehmern um die Fahrkarte nach Schweden kämpfen darf.

redblack.online

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