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Saarländische Schüler beschweren sich über zu schweres Mathe-Abi

Symbolfoto. Bild: dpa

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Dass Schüler über die Abiturprüfungen stöhnen, ist eigentlich normal. Doch die Anforderungen der diesjährigen Abiturprüfung im Grundkurs Mathematik im Saarland gingen manchen dann doch zu weit. Insgesamt 36 Schüler haben im Bildungsministerium in Saarbrücken Beschwerde wegen eines zu hohen Schwierigkeitsgrades der Prüfung eingereicht, wie das Ministerium auf Anfrage mitteilt.

 

„Die Aufgabenstellung war nicht verständlich und wir hatten viel zu wenig Zeit“, berichtet etwa Lea Walzer aus Friedrichsthal. Die 19-Jährige absolvierte die dreistündige Abiprüfung im Grundkurs Mathematik im Kaufmännischen Berufsbildungszentrum (KBBZ) in Neunkirchen. „Der Lehrer hatte uns vorher empfohlen, die Abiprüfungs-Aufgaben der letzten fünf Jahre durchzurechnen, dann wären wir gut vorbereitet“, erzählt die Schülerin. „Aber was dann in der aktuellen Prüfung abgefragt wurde, das war völlig anders als in den vorigen Jahren“, meint sie. Bestanden habe sie die Prüfung trotzdem, schätzt sie.

 

Der Landesschülersprecher Lennart Uecker hat wegen der Prüfung im Mathematik-Grundkurs nach eigenen Angaben „mehr als 20 Beschwerden“ von saarländischen Abiturienten erhalten. Er habe sie an die Korrektorenkonferenz im Bildungsministerium weitergeleitet – und von dort eine Woche später die Antwort erhalten, dass die Aufgaben keineswegs zu schwer gewesen seien. „Jetzt prüfen wir, ob wir mit weiteren Schritten gegen den Schwierigkeitsgrad der Prüfung vorgehen“, sagt Uecker. Allerdings räumt er ein: „Rechtlich haben wir da keine Möglichkeiten.“ Das Bildungsministerium teilt mit, dass insgesamt 2064 Schüler an der Abiturprüfung im Grundkurs Mathematik teilgenommen haben. Davon hätten 36 Beschwerde eingereicht. Die Korrektorenkonferenz habe die Beschwerden „auf der Grundlage einer Sichtung aller Leistungen besprochen und einvernehmlich die gemeinsamen Bewertungsmaßstäbe festgelegt“. „Besondere Schwierigkeiten“ habe man somit nicht bestätigen können.
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