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Saarländischer Magier will „Supertalent“ werden

Der Zauberer Jakob Mathias verwandelt bei seinem TV-Auftritt eine Cola- in eine Limo-Flasche.

Der Zauberer Jakob Mathias verwandelt bei seinem TV-Auftritt eine Cola- in eine Limo-Flasche.

Er verwandelt eine Cola- in eine Limo-Flasche und passend dazu verfärbt sich seine Kleidung von Rot zu Gelb – mit dieser Nummer wurde Jakob Mathias bereits 2014 zum Vize-Europameister der Zauberkunst gekürt. Und 2015 landete der junge St. Wendeler bei den Weltmeisterschaften auf dem dritten Platz. Am kommenden Samstag, 20.15 Uhr, möchte er nun mit seiner Cola-Show in „Das Supertalent“ auf RTL ein Millionen-Fernseh-Publikum verblüffen.

„Ich habe schon bei vielen Zauber-Wettbewerben mitgemacht und mal geschaut, was es neben diesen noch so gibt“, erklärt der 21-Jährige seine Bewerbung. Da habe sich die Talente-Show angeboten. Nach dem Offenen Casting in Saarbrücken wurde er zur TV-Aufzeichnung in Essen eingeladen. Für ihn sei die Teilnahme an der Serie „schon ein Risiko“ gewesen. Denn man wisse ja nie, wie die Jury um Dieter Bohlen auf die Nummer reagiere.

Zudem war sein TV-Auftritt mit umfangreicher Vorarbeit verbunden: So musste er seine Cola-Nummer um gut zwei Drittel auf fernsehgerechte drei Minuten kürzen: „Das war nicht einfach, weil ein Kunststück das nächste bedingt“, sagt Mathias. Seine Mutter nähte im kurzfristig noch ein neues Outfit. Mit Lou Bega, dem Original-Interpret seines Begleitsongs „Sweet Like Cola“, musste er die Rechte klären und den Titel neu von einer Freundin einsingen lassen. Denn um keine Schleichwerbung zu machen, wurde das Wort „Fanta“ im Refrain durch Limo ersetzt. Insgesamt drei Monate hat er in die Vorbereitungen und Proben investiert.

„Ich war aufgeregter als sonst“, erinnert er sich an die Aufzeichnung. Bei seinen Live-Auftritten sehe er die Blicke der Zuschauer. Was die TV-Kameras für Bilder einfangen, könne er dagegen nicht so gut abschätzen. „Aber auf der Bühne habe ich die Kameras vergessen.“ Ob er die Jury überzeugen konnte, darf der Lehramts-Student nicht verraten. Deren Chef Dieter Bohlen ist jedoch gerade bei Magiern oft kritisch.

Fest steht dagegen, das RTL Mathias wohl so attraktiv für seine Zuschauer hält, dass der Sender kürzlich ein TV-Team bei ihm Zuhause vorbei schickte. „Darin sieht man viel von St. Wendel und unserem Bauernhaus in Oberlinxweiler“, verrät er über den Homestory-Dreh.

Nach seinem mehrwöchigen Japan-Engagement im Mai und Juni ist Mathias in den nächsten Wochen wieder kreuz und quer durch Deutschland unterwegs. Auch ein einwöchiges Gastspiel in Italien steht in seinem vollen Terminkalender. Und 2017 zaubert er erstmals in Spanien. Den Tag des „Supertalent“-Finales am 17. Dezember hat er sich aber mal freigehalten: „Die Konkurrenz ist jedoch mordsmäßig groß“, weiß er.

Samstag, 20.15 Uhr, RTL

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