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Saarländischer Skat-Sport-Verband feierte seinen 50. Geburtstag - beim Skat

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (links) „kloppt“ Skat mit den langjährigen Skatverbands-Mitgliedern Reinhold Simon und Bärbel Högel. Foto: Becker&Bredel

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (links) „kloppt“ Skat mit den langjährigen Skatverbands-Mitgliedern Reinhold Simon und Bärbel Högel. Foto: Becker&Bredel

Was machte der saarländische Skat-Sport-Verband an seinem 50. Geburtstag am vergangenen Sonntag in einem Göttelborner Lokal? Er feierte bei gutem Essen, aber im Mittelpunkt stand das, was er am besten kann: Skat spielen! Schirmherrin Anke Rehlinger , die stellvertretende saarländische Ministerpräsidentin, stellte denn auch die „Konzentration auf das Ursprüngliche“ als besonderen Charakterzug dieses rein ehrenamtlich arbeitenden Verbandes heraus: Er sei „authentisch“ und habe die Kraft, die Menschen beieinander zu halten. Wie schön sei es, 3000 Facebook-Bekannte zu haben, einen echten Wert stelle aber erst das Zusammenkommen der Skatfreunde an ihrem Tisch dar.

 

Den meisten ambitionierten Spielern, die am Ligabetrieb und an Meisterschaften teilnehmen, ist die Harmonie in ihrer jeweiligen Gemeinschaft besonders wichtig. „Immer schön ruhig spielen“, brachte es Nobert Naumann von den Skatfreunden Saarbrücken auf den Punkt. Er gehörte vor 50 Jahren zu den Verbandsgründern, spielt nicht mehr im Ligabetrieb, ist dem Sport aber nach wie vor durch eine private Skatpartie im Marpinger Partykeller verbunden. Peter Scheidt aus Stennweiler schwärmte von einer „verschworenen Gemeinschaft“ im erst vor wenigen Jahren gegründeten Club. Wenn die Atmosphäre und die Übung stimme, dann stellen sich auch Erfolge ein, so Ludwig Weydmann (Saarbrücken), deutscher Vizemeister 2012.

 

Während fast überall in Deutschland das organisierte Skatspielen Anhänger verliert, weil andere Freizeitvergnügen attraktiver scheinen, konnte an der Saar der Mitgliederschwund zuletzt nicht nur gestoppt, sondern in ein Wachstum umgedreht werden. 171 Spielerinnen und Spieler gehen in über einem Dutzend Vereinen mit 22 Mannschaften ihrem Sport nach. Das Schönste daran? Für Uli Schacht (Altenkessel) ist es „die geistige Unterhaltung“. Chris Eckert aus Lebach (der in Piesbach spielt) suchte nach seiner Verabschiedung von der Kriminalpolizei eine Aufgabe, die ihn geistig fit halten möge: „Schach und Skat sind da die adäquaten Mittel.“

 

„Freude am Spiel und Fairness“ nannte Verbands-Präsident Markus Montag (Piesbach) als wichtigsten Kitt der Skat-Gemeinschaft. Das Preisturnier und 500 Euro gewann Heinz Maurer (Alt-Saarbrücken), beste Frau war Karin Grewenig aus Homburg.
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