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Saarland-Casting: Wer wird Büttenreden- Star?

Am Samstag, 24. Oktober, veranstaltet die Karnevalsgesellschaft „M’r sin nit so“ im Bürgerhaus Burbach ein Casting der Narren. In vier Kategorien werden Sieger gesucht, die sich dann im Rundfunk vorzustellen können.

Von SZ-Mitarbeiter Andreas Lang


Saarbrücken. Die große Saarbrücker Karnevalsgesellschaft „M’r sin nit so“ lädt auch in ihrem Jubiläumsjahr – sie wird in diesem Jahr 154, also 14 mal 11 Jahre alt – gemeinsam mit SR.3 Saarlandwelle, dem Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken den Büttenrednernachwuchs zum „Casting der Narren“ ins Bürgerhaus Burbach. Besonders freuen sich die Veranstalter, dass nach einer kurzen Pause auch der Verband der Saarländischen Karnevalsvereine (VS) sich wieder an dem saarlandweiten Wettstreit beteiligt.

Beim Büttenrednerduell am Samstag, 24. Oktober, ab 14 Uhr, gibt es vier Wanderpokale in vier Kategorien zu gewinnen. Zunächst geht es ums Alter, die Büttenredner werden unterteilt, wer bis 16 und über 17 Jahre alt ist. Beide Altersklassen werden nochmals nach Bühnenerfahrung unterteilt: Wer erzählt seit mehr oder weniger als fünf Jahren Witze und Zoten in der saarländischen Fastnacht. Die Sieger der einzelnen Kategorien bekommen die Möglichkeit, sich über SR.3 Saarlandwelle im Rundfunk vorzustellen. Wer sich für die großen Fastnachtsbühnen der Region berufen fühlt, soll sich bis Freitag, 18. September, bei der „M’r sin nit so“ melden. Ewald Blum vom städtischen Kulturamt betont, dass auch Fastnachtsfreunde, die bei keinem Karnevalsverein angemeldet sind, aufgerufen sind, beim „Casting der Narren“ mitzumachen.

Unter den saarländischen Büttenrednern gilt das Casting als gute Möglichkeit, sich einmal mit den karnevalistischen Kollegen zu messen. Außerdem könnte die Burbacher Bühne sich als Sprungbrett in die Saarlandhalle und ins Fernsehen erweisen. Denn dort tagt die „M’r sin nit so“ und ihre aufgezeichnete Sitzung wird in ganz Südwestdeutschland gesendet. Vergangene Gewinner sind „Babbe unn Bub“, alias Harry und Tobias Moser aus Burbach oder der damals erst elfjährige Tobias König aus Humes, der vor zwei Jahren als herzlich frecher Lausbub begeistert hatte.
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