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Saarland Hurricanes bangen um Klassenerhalt

Gegen Wiesbaden kassierten
die Saarland Hurricanes nach
einem Herzschlag-Finale eine
unglückliche 10:16-Niederlage.

Gegen Wiesbaden kassierten die Saarland Hurricanes nach einem Herzschlag-Finale eine unglückliche 10:16-Niederlage.

Saarbrücken. Das ursprüngliche Saisonziel Playoffs mussten die Bundesliga-Footballer der Saarland Hurricanes schon vorzeitig abhaken. Doch auch das Minimalziel Klassenerhalt ist nach der 10:16 (7:6, 0:10, 3:0, 0:0)-Heimniederlage vor 500 Zuschauern gegen die Wiesbaden Phantoms am vergangenen Samstag weiterhin in Gefahr.

Dustin Wilke markierte alle Punkte der Saarländer. Die spielentscheidene Szene hing an einer Bewertung der Schiedsrichter. Knapp eine Minute vor dem Ende hatte „Canes“- Quarterback Antwan Smith die Möglichkeit, keine fünf Meter vor der Endzone, mit dem ersten von maximal vier möglichen Versuchen, die gegnerische Abwehr zu überwinden und mit einem Touchdown den Ausgleich zu sichern.

Smith setzte alles auf eine Karte und versuchte, selbst mit dem Ball in die Endzone zu laufen, wurde aber auf der Linie von der Wiesbadener Abwehr gestoppt. Der Ball fiel in die Endzone, allerdings war mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen, ob der US-Amerikaner in der Endzone die Hand am Ball hatte oder nicht. Noch in derselben Sekunde kam Smith’ Teamkollege Luke McCann angeflogen und sicherte das Spielgerät in der Endzone – und damit auch den Touchdown, oder? Der Linienrichter signalisierte: „Ja“ und die Canes und ihre Fans jubelten über den späten Ausgleich zum 16:16. Doch nur wenige Sekunden später war die Stimmung im Ludwigspark am Boden. Nach kurzer Beratung teilten die Schiedsrichter ihre Entscheidung über die Stadion-Lautsprecher mit: Der Touchdown zählte nicht – McCann soll vor der Aktion in der Endzone ins Aus getreten sein und durfte deshalb nicht mehr direkt ins Spielgeschehen eingreifen. Die Fernsehbilder konnten die umstrittene Szene auch nicht klären. Der Ballbesitz wanderte zu den Phantoms, die in den letzten Sekunden ihren Vorsprung verteidigten.

„Das ist sehr bitter“, sagte Canes- Geschäftsführer Torsten Reif nach dem Abpfiff, „das Spiel war permanent auf Augenhöhe und unsere Defensive hat echt gut gehalten. Und dann kam es im letzten Viertel zu diesem dramatischen Finale.“ Besonders bitter ist die Auswirkung auf die Tabelle. Weil die Canes das Hinspiel in Wiesbaden mit 45:44 weniger deutlich für sich entscheiden konnten, verschafften sich die Phantoms zum Ende der Saison den für die Abschlusstabelle wichtigen Vorteil im direkten Vergleich mit den Saarländern, die durch die Niederlage auf den vorletzten Platz abrutschten.

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