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Saarland auf der Cebit gut vertreten

Hannover. Im Weinhandel der Zukunft werden potenzielle Käufer ihr Smartphone zücken, es an die Flasche halten – und schon erhalten sie Informationen über die Lage des Weinguts, den Winzer die Geschmacksrichtung und das passende Menü. Möglich macht dies das Programm „Mobi Tag“ des Saarbrücker Software-Hauses Ianeo Solutions. Sie ruft die Informationen über einen Code auf dem Etikett der Flasche ab. „Die Anwendungs-Möglichkeiten sind unerschöpflich“, sagt Ianeo-Geschäftsführer Dirk Frank. Wird beispielsweise eine Immobilienanzeige mit einem solchen Code versehen, „kann man sich alle Informationen über das Haus und die Wohnung auf sein Handy laden“, sagt Marketing-Chefin Christine Bucher. Die entsprechenden Programm-Applikationen können – unabhängig von der Smartphone-Software – kostenlos heruntergeladen werden.

Ianeo ist ein von drei Debüt-Firmen die erstmals am Saarland-Gemeinschaftsstand (Halle 5, Stand D05) auf der Computermesse Cebit ausstellen. Organisiert wird der Stand von der Zentrale für Produktivität und Technologie (ZPT) sowie vom Saar-Wirtschaftsministerium. Ingesamt zehn Firmen und Organisationen stellen sich dort den Cebit-Besuchern vor.

Ianeo erwartet vielleicht noch eine andere Ehre. Die Firma ist für den „Innovationspreis-IT“ nominiert sowie für eine Sonderauszeichnung der Bundesländer im Rennen. Am morgigen Donnerstag wird die Entscheidung auf der Messe bekannt gegeben.

Ein weiterer Cebit-Neuling am Gemeinschaftsstand ist die St. Ingberter Firma Braintower. Ihre wichtigste Dienstleistung ist ein so genannter Reporting-Service. Braintower analysiert komplexe IT-Systeme und findet heraus, wie hoch die Auslastung der einzelnen Server und Computer ist. „Dabei stellen wir fest, welche Server am Anschlag laufen und welche kaum etwas zu tun haben“, erläutern die Geschäftsführer Florian Wiethoff und Nicolas Wagner. „Wir führen auch die Daten aus einzelnen Teilbereichen zusammen, so dass die IT-Abteilung stets einen Überblick über die Gesamtauslastung ihres Systems hat“, nennen sie weitere Vorteile ihres Reporting. Dies funktioniere auch unabhängig von den eingesetzten Betriebssystemen (Windows oder Linux) beziehungsweise den Einsatz-Zwecken (Produktionssteuerung, Einkauf oder Vertrieb).

Debütant Nummer drei am Saar-Gemeinschaftsstand ist die Saarbrücker Firma Amotiq. Ihr Geschäft ist die Beratung von Firmen, die sich für Software des Walldorfer IT-Riesen SAP entschieden haben. Spezialgebiete sind hierbei die Bereiche Vertrieb und Logistik. „Doch wir können auch Eigenentwicklungen anbieten“, sagen Amotiq-Geschäftsführer Frank Ernst und Senior-Berater Josef Lugger. Das Unternehmen hat ein Werkzeug (DocIQ) entwickelt, mit dem sich SAP-Dokumente mit der Texterfassungs-Software Word bearbeiten lassen. Der Clou ist, dass die in Word erfassten Änderungen von SAP automatisch übernommen werden.
Alle drei Neulinge versprechen sich von ihrem ersten Cebit-Auftritt, „dass wir bekannter werden und zahlreiche erfolgversprechende Kontakte knüpfen können“.
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