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Saarland wirbt 2016 in 15 Städten für sich

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Die "Saarschleife", aufgenommen in Orscholz.

Die Organisatoren des Saarland-Marketings sind mit den bisherigen Aktionen zufrieden. Es sei richtig gewesen, in der ersten Phase der auf mehrere Jahre angelegten Werbe-Strategie zunächst die Saarländer selbst anzusprechen, sie als positive Werbeträger bei persönlichen Kontakten mit Menschen außerhalb der Region zu gewinnen. Dies betonten gestern Abend in der Landespressekonferenz übereinstimmend Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ( CDU ), Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ( SPD ), IHK-Präsident Richard Weber und Kammer-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch , einer der „Väter“ der Idee des Saarland-Marketings.

Eine erfolgreiche Marke müsse sich zunächst aus sich selbst heraus entwickeln, in diesem Fall aus dem Saarland heraus, sagte Weber. 2016 sollen die Aktivitäten weiter ausgebaut werden. Dafür stehen 1,8 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Davon kommt eine Million als Löwenanteil vom Land, 630 000 Euro steuert die Kammer bei.

Zentraler Teil der Aktivitäten wird wieder eine „Road Show“ mit einem Info-Bus sein, der in 15 Städten mit Universitäten und Fachhochschulen Station. macht. Dort will man Fachkräfte „weglocken“, kündigte Tina Müller von der landeseigenen Gesellschaft Saaris an, die das Marketing federführend betreut. Insgesamt wurden in der „Road Show“ 18 000 Erstkontakte getätigt. 2016 kommen die Landeshauptstadt Saarbrücken und die Tourismuszentrale Saar als neue Partner hinzu. Letztere ermögliche, die Lebensqualität in der Region stärker herauszuarbeiten, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger .

Stark präsent mit Werbeaktionen und Großplakaten werde man auch an der Saar bleiben, etwa beim IT-Gipfel. Bei der Plakatwerbung setzen die Organisatoren auf die Beteiligung zahlreicher Saar-Unternehmen. Jetzt schon seien 280 Partner mit im Boot. Auch Studenten an der Saar-Uni sollen mit einem „Karriereportal“ animiert werden, möglichst an der Saar zu bleiben. „Exilsaarländer“ will man zu einer beruflichen Rückkehr bewegen.

Kramp-Karrenbauer ist sicher, dass die Strategie „auf lange Sicht angelegt sein muss, um erfolgreich zu sein“. IHK-Präsident Richard Weber denkt, dass es bis zu acht Jahre dauern kann, um die Marke Saarland zu etablieren. Volker Giersch glaubt felsenfest an den Erfolg. „Das Geld ist gut angelegt. Wir von der Kammer würden es jederzeit wieder tun.“

 

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