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Saarlandligist SC Friedrichsthal erkämpft 1:1

Der Fußball-Saarlandligist SC Friedrichsthal hat beim Tabellenführer SV Röchling Völklingen ein 1:1 erkämpft.

Der Fußball-Saarlandligist SC Friedrichsthal hat beim Tabellenführer SV Röchling Völklingen ein 1:1 erkämpft.

Friedrichsthal. Fußball-Trainer Dimitrije Dimitrijevic hatte am Samstag einen guten Grund zu feiern. Nicht etwa, weil er mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden seines SC Friedrichsthal im Saarlandliga-Spitzenspiel gegen den SV Röchling Völklingen den Sieben-Punkte-Rückstand zum Tabellenführer halten konnte. Sondern weil seine Tochter an diesem Tag 18 Jahre alt wurde. Dieser, das Sportliche peripher tangierende Fakt reichte Dimitrijevic aus, um eine abergläubisch fundierte Prognose zu treffen: „Wenn das mal kein gutes Omen ist“, hoffte Dimitrijevic.

Siegtreffer erfülte sich nicht

War es aber nicht: Mit dem guten Omen auf ihrer Seite hätte seine Mannschaft in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielt. Aber der Völklinger Kapitän Birk drosch eine scharfe Hereingabe von Sven Limyczk nur Zentimeter über das eigene Gehäuse. Erst wenige Minuten zuvor hatte der zuvor eingewechselte Kevin Olivier für Friedrichsthal den 1:1-Ausgleich markiert (78. Minute).

Dass es für die Gäste vor etwa 500 Zuschauern im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen überhaupt zu einem Punktgewinn kam, lag in erster Linie an der Nachlässigkeit der von Patrick Klyk trainierten Heimelf. Die nahm nach einer von beiden Mannschaften nervös und ruppig geführten ersten halben Stunde das spielerische Heft in die Hand. Folgerichtig kam Völklingen unmittelbar nach dem Seitenwechsel zur verdienten 1:0-Führung durch einen Kopfball von Holger Klein (50. Minute).

Ball um den Pfosten gelenkt

Sieben Minuten nach dem Rückstand hatte Sven Limycz die bis dahin größte Chance für den SC Friedrichsthal, als er nach einer tollen Einzelaktion gegen Idir Meridja und Carsten Birk aus 16 Metern Torentfernung das lange Eck anvisierte. Doch der für die verletzten Torhüter Jan-Peter Tjaden und Sebastian Buhl eingesetzte Torwart-Trainer Alexander Breier lenkte den Ball um den Pfosten.

Mit zunehmender Spieldauer fand Friedrichsthal über den Kampf ins Spiel, hatte allerdings auch Glück, als ein Handspiel im Strafraum von Thomas Jirachai nicht zu einem Elfmeter für die Gastgeber führte (69.). „Das war ein klarer Elfer. Die Schiris waren die einzigen im Stadion, die das nicht gesehen haben“, musste auch Stürmer Mansfeld nach dem Spiel eingestehen.

"Beide Mannschaften hatten starke Phasen"

„Natürlich hatten wir in dieser Situation Glück“, bestätigte Dimitrijevic diese Einschätzung, „wenn wir in dieser Phase das 0:2 bekommen, ist das Spiel für uns gelaufen.“ Wie sein Trainer hält auch Mansfeld die Punkteteilung insgesamt für gerecht und betont: „Für uns war es wichtig, dass wir den Abstand zu Völklingen nicht größer werden lassen, und das ist uns gelungen.“

„Beide Mannschaften hatten ihre starken Phasen“, resümierte Dimitrijevic und weigerte sich weiter beharrlich, öffentlich das Saisonziel Oberliga-Aufstieg zu formulieren: „Das Saarland ist so schön klein und gemütlich. In der Saarlandliga gibt es so viele Derbys – wir brauchen gar nicht über die Grenzen hinaus zu fahren, um guten Fußball zu spielen“, meinte der Ex-Profi mit einem Augenzwinkern. Ein Blick auf seinen Kader mit Hochkarätern wie Marco Schmit, Ewald Bucher, Michael Graul, Sören Holz oder eben Tobias Mansfeld erklärt das Augenzwinkern selbstredend.

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