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Saarlandpokal: 3:2 für Halberg-Brebach

Der Fußball-Saarlandligist SC Friedrichsthal hat sich im Achtelfinale des Saarlandpokals gegen Ligakonkurrent SC Halberg Brebach mit 3:2 nach Verlängerung durchgesetzt.

Der Fußball-Saarlandligist SC Friedrichsthal hat sich im Achtelfinale des Saarlandpokals gegen Ligakonkurrent SC Halberg Brebach mit 3:2 nach Verlängerung durchgesetzt.

Friedrichsthal. Ein wirklich schönes Spiel war es nicht. Dafür aber punktuell unterhaltsam. Als der Fußball-Saarlandligist SC Friedrichsthal am Mittwochabend das Saarlandpokal-Achtelfinale gegen Ligakonkurrent SC Halberg Brebach mit 3:2 (1:0, 1:1) nach Verlängerung gewann, dachten viele der Beteiligten über eine revolutionäre Reform des Pokal-Wettbewerbs nach. „Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient“, sagten die Mannschaftskapitäne Jens Hartz (Brebach) und Marco Schmit (Friedrichsthal) – und zwar unabhängig voneinander. Ihrer Meinung nach hätten sowohl die Gastgeber, als auch die Brebacher vor 160 Zuschauern am Friedrichsthaler Franzschacht das Weiterkommen verdient – oder auch nicht.

„Das war ein ganz schlechtes Spiel. Echte Torgefahr ging eigentlich nur nach hohen Bällen in den Strafraum oder von Standardsituationen aus“, resümierte Marco Schmit. Sowohl in der ersten Halbzeit, in der sich die Gastgeber ein spielerisches Übergewicht verschaffen konnten, als auch im zweiten Durchgang lief es bei beiden Mannschaften bis zum gegnerischen Strafraum verhältnismäßig gut – aber nur bis dahin.

So musste ein 20-Meter-Schuss von Tobias Mansfeld nach fünf Minuten zur 1:0-Führung für Friedrichsthal herhalten. Danach blieb die Partie bis zur 87. Minute fast chancen-, aber vor allem torlos. Brebachs Mirco Becker belohnte sich dann mit seinem 1:1-Ausgleichstreffer für seine starke Leistung selbst, als er den Abpraller einer Flanke von Marc Hurek ins Tor beförderte.

In der dadurch erzwungenen Verlängerung ging es bis zur 99. Minute hin und her. Dann schoss sich die von Dimitrije Dimitrijevic trainierte Heimmannschaft binnen zwei Minuten mit 3:1 in Front. Erst verwertete Ewald Bucher eine Flanke von Alexander Bisorca zur erneuten Führung, dann wurde diese durch Tobias Mansfeld ausgebaut. Der Stürmer schloss dabei einen von ihm selbst eingeleiteten Angriff über Ümit Yilmaz und Kamel Tlemsani mit einem herrlichen Treffer ins linke Eck ab.

In der letzten Minute der Verlängerung gelang Halbergs Jens Hartz per Kopf der 2:3-Anschlusstreffer, nach dem es noch einmal richtig turbulent wurde. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff hatte Brebach durch Marco Jung die Riesenchance, sich doch noch in das Elfmeterschießen zu retten. Aber aus sieben Metern Torentfernung scheiterte er an der Latte des Friedrichsthaler Gehäuses. „Der Ball muss natürlich ins Tor“, waren sich Halberg-Trainer Bernd Eichmann und sein Stürmer Jens Hartz einig, während SC-Trainer Dimitrije Dimitrijevic sich nicht sicher war, ob er sich angesichts des Spielverlaufs freuen sollte oder nicht: „Ich fühle irgendetwas zwischen Freude und Enttäuschung.“

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