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Saarlands FDP wirbt mit „Wir können auch anders!“ um die Wähler

Oliver Luksic (FDP)

Oliver Luksic (FDP)

Saarbrücken. Die FDP Saar sieht sich in einem „Existenzwahlkampf“. „Unser Ziel ist es, fünf Prozent der Wählerstimmen für den Einzug in den Landtag zu erhalten“, sagte Landesparteichef Oliver Luksic am Freitag bei der Vorstellung der FDP-Wahlkampf-Kampagne. Dies sei „schwierig, aber machbar“. Umfragen sagen der FDP derzeit zwei Prozent der Stimmen voraus. Eine sogenannte Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP schloss Luksic zwar nicht aus, er betonte jedoch: „Wir streben den Weg in die Opposition an.“

In ihrem Wahlkampf wollen die Saar-Liberalen mit dem Slogan „Wir können auch anders!“ werben. Ausgedrückt werden soll damit, dass in der FDP „Querelen und Selbstbedienung der Vergangenheit angehören“, so Luksic. „Derzeit bezieht die FDP überall Prügel. Dem muss sie entgegentreten und auf Mitleid verzichten“, erklärte der Landesvorsitzende. Der Slogan „Jetzt erst recht!“ soll ferner verdeutlichen, dass die FDP angesichts einer „Sozialdemokratisierung“ der Saar-CDU als „einzige wirtschaftspolitische Korrektive“ im Landtag unverzichtbar sei. In die gleiche Kerbe zielt der Slogan „Wirtschaft macht man nicht mit links“. „Wer bürgerlich wählen will, muss FDP wählen“, gibt Luksic die Devise des Wahlkampfes vor, für den am Ende rund 150.000 Euro zur Verfügung stehen sollen.

Zur Unterstützung im Landtagswahlkampf soll Bundesparteichef Philipp Rösler dreimal an die Saar kommen und Bundestagsfraktionschef Rainer Brüderle zweimal. Vom 16. bis 18. März wird zudem der Bundeskongress der Jungen Liberalen (Julis) in Saarbrücken stattfinden. jos
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