L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Saarlouis Royals sichern sich Platz eins

 Saarlouis. Als gestern noch etwa eine Minute in der Saarlouiser Stadtgartenhalle zu spielen war, spielten sich in der Partie des Basketball-Bundesligisten Saarlouis Royals nicht gerade alltägliche Szenen ab  . Die 800 Fans standen geschlossen auf und applaudierten ihrer Mannschaft. Und es ging nicht nur um den am Ende deutlichen 83:66-Erfolg gegen den SV Halle. Vielmehr ging es um das, was die Royals bisher in dieser Saison geleistet haben. Die jüngste Mannschaft der Liga hat am abschließenden Doppelspieltag der Hauptrunde die beiden ärgsten Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft besiegt und sich Platz eins gesichert. Das gab es in der Saarlouiser Vereinsgeschichte noch nie. Vor allem das beeindruckende 91:77 bei Meister Wasserburg am vergangenen Freitagabend (wir berichteten) entzückte die Fans noch am gestrigen Sonntag. Und das ließen die Zuschauer ihre Mannschaft spüren. Die Schluss-Sirene ging im Jubel unter, das Abklatschen schien nicht enden zu wollen.

„Das ist ja Wahnsinn“, erklärte Nadine Grieb – und konnte nicht mehr aufhören zu grinsen. Und Fantasia Goodwin lief nur durch die Halle und rief jedem „We are number one“ zu. Das heißt übersetzt: Wir sind die Nummer eins. Bis es aber soweit war, hatten die Royals gegen Halle noch ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. In der ersten Halbzeit verteidigten sie trotz einer 41:31-Führung schwach, was Trainer René Spandauw auf die Palme brachte: „Ich verstehe es, wenn die Spielerinnen müde sind und nicht alles funktioniert. Aber wir haben am Anfang überhaupt nichts von dem gemacht, was wir sollten.“ Nach der Pause konnten die Gastgeberinnen noch einen Gang zulegen. Vor allem Fantasia Goodwin (21 Punkte) und Celeste Trahan-Davis (19), bereits in Wasserburg die entscheidenden Spielerinnen, sorgten für einen am Ende souveränen Erfolg. Der einzige, der dann nicht so richtig feiern wollte, war der Trainer. Daher hielt sich Spandauw betont zurück und verwies auf die nächsten Aufgaben: „Wir sind erster nach der Hauptrunde. Das ist schön und kann ab dem Halbfinale ein Vorteil sein. Aber wir haben noch nichts erreicht.“ Klare Vorstellungen hat er dennoch: „Am Wochenende geht es nach Oberhausen. Da wollen wir erneut den Pokal gewinnen.“ Spandauw wird erst feiern, wenn er mit seiner Mannschaft Meisterschaft und Pokal geholt hat. spr  
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