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Saarlouis Royals starten heute in die Playoffs

Saarlouis. Sie haben sichtlich Spaß: Beim Rebound-Versuch von Petra Manakova, Basketballerin der Saarlouis Royals, springt ihr Kelly Brugman auf den Rücken, klammert sich an ihren Schultern fest. Wenige Sekunden später schnappen sich Tyresa Smith und Shanara Hollinquest zwei Leitkegel, funktionieren diese zu Mikrofonen um und fangen an, zur Musik in der Stadtgartenhalle Playback zu singen. Die Spielerinnen der Royals lachen, albern herum. Bis das Training nach einer kurzen Pause wieder weitergeht. Die Leitkegel werden hinter der Dreipunktelinie zu Gegenspielern. Die Royals stellen sich dahinter auf, umspielen die Kegel, werfen gezielt auf den Korb. Sie sind wieder konzentriert bei der Sache. Denn sie stecken mitten in der Vorbereitung auf die Playoffs in der 1. Damen-Basketball-Bundesliga.

„Die haben uns zwei Mal in dieser Saison besiegt“

Heute um 20 Uhr empfangen die Royals in der Stadtgartenhalle in der ersten Viertelfinal-Begegnung den BC Wolfenbüttel. „Die haben uns zwei Mal in dieser Saison besiegt“, erinnert sich Tyresa Smith an die 72:87- und 70:78-Niederlagen, „aber diesmal kriegen wir sie“. Die US-Amerikanerin grinst. Die Rückschläge haben sie angetrieben – jetzt will sie „frisch in die Playoffs starten“.



Aber unter den siegessicheren und kampflustigen Blick von Smith mischen sich auch angespannte Gesichter. „Die Unsicherheit ist schon ein bisschen da. Jeder weiß, dass es um alles oder nichts geht“, gesteht Manakova. Und die Leistung in den vergangenen Wochen war schwankend. So schwankend, dass die Royals sieben ihrer 22 Spiele der regulären Saison verlor. „Wir könnten eigentlich besser sein“, findet Anja Stupar, „und ich hoffe, dass wir das jetzt beweisen können“.

Die Stimmung ist gut

Das Spiel heute – es wird ein entscheidendes sein. Zumindest auf mentaler Ebene. „Unser Vorteil ist, dass wir erst zu Hause spielen. Wenn wir in voller Halle alles richtig machen, müssen wir vor Wolfenbüttel keine Angst mehr haben“, glaubt Petra Manakova, „wenn wir am Sonntag mit einer Niederlage nach Wolfenbüttel fahren müssen, wird es schwierig. Aber wir haben in der vergangenen Woche sehr gut trainiert und sind gut eingestellt“.

Die Stimmung ist gut, von Druck kaum etwas zu merken. Trotz der wechselhaften Runde, in der die Royals im Pokal früh scheiterten. „Wir verstehen uns im Team super, wir halten zusammen. Es ist an der Zeit, zu gewinnen“, kündigt Stupar an. Ohnehin sei Freitag ihr Lieblingstag in der Woche: „Vielleicht bringt das Glück.“

„Wir werden die Meisterschaft gewinnen“

Smith denkt schon ein Stück weiter als bis zum Viertelfinale. „Wir werden die Meisterschaft gewinnen“, sagt sie optimistisch: „Wenn wir als Team zusammenspielen, können wir das schaffen. Und das haben wir schon bewiesen.“ Im Training sind die Titelverteidigerinnen auf jeden Fall eine Einheit – egal, ob sie rumblödeln oder konzentriert Spielzüge üben.

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