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Saarlouiser Handballer verpflichten Janiszewski

Saarlouis. Handball-Zweitligist HG Saarlouis beschenkt sich dieses Jahr noch vor Weihnachten selbst. Mit dem polnischen Kreisläufer Bartosz Janiszewski hat die HG einen Ersatz für den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Dennis Koppenburg verpflichtet. Verstärkung hat die Mannschaft von Trainer Gulbicki auch nötig, denn noch vor dem Jahreswechsel stehen die ersten beiden Rückrunden-Spiele der 2. Bundesliga Süd auf dem Plan. Das erste wird am Sonntag, den zweiten Weihnachtsfeiertag, beim TV Korschenbroich ausgetragen (Beginn: 17 Uhr), das zweite drei Tage später mittwochs in der Stadtgartenhalle gegen den HC Erlangen (Beginn: 18.30 Uhr).

Bis Mitte der Woche drohten Gulbicki die Stammspieler Daniel Fontaine (Schulterverletzung), Christoph Wischniewski (Fußverletzung) und Jakub Balaz (Schulter- und Fußverletzung) für das Spiel in Korschenbroich auszufallen, allerdings konnten zumindest Fontaine und Balaz dann doch normal mittrainieren. „Ich gehe davon aus, dass alle drei spielen können“, sagt HG-Kapitän Danijel Grgic, „in diesem Beruf muss man sich daran gewöhnen, unter Schmerzen zu spielen. Wenn man dazu bereit ist, kann man 60 Minuten lang alles geben.“ Außerdem gibt es da ja noch den Neuzugang Janiszewski, der ab sofort spielberechtigt ist und auch schon mit nach Korschenbroich fahren wird. Der 27-Jährige kam vom polnischen Erstligisten AZS Gorzow nach Saarlouis und soll sich mit dem bisherigen ersten Kreisläufer Ingars Dude ergänzen. Janiszewskis Vertrag läuft bis 30. Juni 2012.

Außerdem könnte der Kader – jedenfalls theoretisch – mit zwei Rückkehrern verstärkt werden. Sven-Malte Hoffmann trainiert nach seinem Achillessehnen-Abriss zu Saisonbeginn seit zwei Wochen wieder mit der Mannschaft und absolvierte am vergangenen Wochenende ein Spiel in der zweiten Mannschaft. Und mit Philipp Kessler ist ein alter Bekannter dieser Tage wieder im Saarland angekommen. Er stand der HG wegen seines Studiums längere Zeit nicht zur Verfügung und könnte im neuen Jahr wieder zu der Mannschaft stoßen.

„Kessi ist ein Tier. Der ist von Geburt an austrainiert und würde sich schnell wieder in die Mannschaft einfügen“, sagt „Dado“ Grgic, der auf eine Rückkehr des Außen- und Rückraumspielers genauso hofft wie auf einen positiven Jahresabschluss: „In Korschenbroich spielen wir von 400 Zuschauern – so viele stehen bei unseren Heimspielen gerade mal auf dem Parkplatz. Wenn wir uns dort den Arsch aufreißen, können wir mit einem guten Gefühl gegen Erlangen antreten.“ Dann könnte die HG die wohl 1500 Zuschauer in der Saarlouiser Stadtgartenhalle ebenso beschenken, wie sie es mit der Verpflichtung des 1,89 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Kraftpaket Bartosz Janiszewski schon vor den Weihnachtstagen mit sich selbst gemacht hat.

 
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