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Saarmesse soll mehr Franzosen anlocken

Die Saarmesse soll französischer werden.

Die Saarmesse soll französischer werden.

Die Saarmesse soll in Zukunft deutlich mehr französische Besucher und Aussteller anziehen. Das sagte die kommissarische Messe- Geschäftsführerin Marion Linder gestern bei der Vorstellung des Programms der Messe, die am 5. April beginnt. Dafür habe die Messe im vergangenen Jahr extra eine Auslandsvertretung in Paris eingerichtet, die speziell den französischen Markt bearbeiten soll. Aktuell kämen rund 18 Prozent der Messebesucher aus Frankreich, rund 35 der insgesamt 670 Aussteller stammen aus dem Nachbarland.

„Mit dem zunehmenden Interesse französischer Besucher wird es auch gelingen, mehr Aussteller aus dem Nachbarland von der Saarmesse zu überzeugen“, sagt Projektleiter Hans-Joachim Schubert. Überhaupt soll die Messe wieder stärker fokussiert und von der Verbrauchermesse Welt der Familie abgegrenzt werden. Während es bei der Welt der Familie mehr Unterhaltungscharakter und eben auch zahlreiche Alltagsprodukte gebe, sei die Saarmesse stärker auf die Themen Bauen, Sanieren, Energie-Effizienz und Handwerk ausgerichtet. In diesem Sinne sei auch die Halle 2 neu konzipiert worden, wo das Forum junger Handwerksunternehmen angesiedelt wird. Und auch die „Gourmet- Hallen“ sollen unter dem Motto „Das Beste aus der Region“ neue Schwerpunkte bekommen.

Neben Unternehmen aus der Region, die ihre Produkte dort vorstellen, ist auch ein Gastronomie-Fachtag als Branchen-Plattform geplant. Den Messe-Standort am Schanzenberg sieht Linder, die nach dem Ausstieg der Messe Berlin die Geschäftsführung übernommen hat und diese Position noch bis mindestens Juli innehaben wird, noch für mehrere Jahre gesichert. „Bis 2019 werden Saarmesse und Welt der Familie sicherlich noch an diesem Standort stattfinden.“ Aktuell arbeiten Stadt und Land an einer Neu-Konzeption der Messe. Geplant sind dabei Kongressmessen im Innenstadtbereich. Dafür soll die Congresshalle um eine Multifunktionshalle erweitert werden.

Das Konzept werde allerdings noch geprüft, sagte Linder – vor allem das Verkehrskonzept müsse gründlich untersucht werden. Das von der Messe Berlin eingebrachte Konzept, das bisherige Messeprogramm durch neue Messen und Fremdmessen zu erweitern, werde unverändert weiter verfolgt. Konkrete Ergebnisse gebe es aktuell allerdings nicht. Zur Frage, ob die Messe rentabel arbeite, sagte Linder, dass Messegeschäft immer ein Zuschussgeschäft sei. Angesichts des positiven Effekts, den die Messen für Stadt und Land haben, gleiche sich die Investition wieder aus.

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