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Saarspektakel: Besucherrückgang um 50.000

Das Saarspektakel 2010 hat am vergangenen Wochenende geschätzte 250.000 Besucher angezogen. Die Kosten belaufen sich auf 300.000 Euro, bilanzierten die Veranstalter gestern.

Das Saarspektakel 2010 hat am vergangenen Wochenende geschätzte 250.000 Besucher angezogen. Die Kosten belaufen sich auf 300.000 Euro, bilanzierten die Veranstalter gestern.



Saarbrücken. Nicht nur die Siegerteams der Drachenbootrennen haben am Sonntagabend zum Saarspektakel-Finale ihr erfolgreiches Abschneiden gefeiert. Auch SZ-Mediaberater Mirko Buljan aus Schiffweiler hatte Grund zur Freude: Er stand mit Künstlern wie Loona und Lou Bega auf der „Radio Salü“-Bühne und gewann den Talent-Wettbewerb „Newcomer 2010“.

Für die Veranstalter, zu der neben der Landeshauptstadt auch der Verkehrsverein Saarbrücken und das Wasser- und Schifffahrtsamt gehören, fiel die Bilanz des dreitägigen Festes dagegen weniger erfreulich aus: 2010 kamen nur 250.000 Besucher und damit rund 50.000 weniger als in den Vorjahren. Da der Publikumszuspruch bisher permanent bei etwa 300.000 Gästen gelegen habe und das Konzept nicht geändert worden sei, erklärte Chef-Organisatorin Christine Baran den starken Rückgang durch die tragischen Ereignisse bei der Duisburger Loveparade und die umfangreiche Berichterstattung darüber. „Die Leute, die da waren, haben das Programm gut angenommen und sich wohl gefühlt“, sagt Baran. Auch die Neuheiten seien gut angekommen worden. Sie sei „sehr zufrieden, dass alles glatt gelaufen ist“. „Die Vorbereitungen wurden optimal getroffen“, lobt Polizeisprecher Klaus Ruffing, das Sicherheitskonzept. Das Fest sei ruhig verlaufen, bis auf ein paar „Kleinigkeiten“ sei nichts passiert.



Einige Leser-Reporter der Saarbrücker Zeitung klagten derweil über die „mangelnde Baustellenplanung“ der Stadt. Wegen der Bauarbeiten in der Dudweiler Landstraße wollten viele Besucher über den Rodenhof ausweichen. Doch dort sei die Grühlingstraße ab dem Eurobahnhof nur in eine Richtung befahrbar gewesen. Diese Maßnahme sei ohne Ankündigung ausgerechnet am Saarspektakel-Freitag eingerichtet worden. Stadtsprecher Thomas Blug sagte, dass dies „aufgrund des fortschreitenden Bauverlaufs“ notwendig geworden sei. Über die Baustelle und mögliche Beeinträchtigungen über einen langen Zeitraum hinweg habe die Stadt in den vergangenen Monaten mehrmals informiert – allerdings: Auf „einen nochmaligen Hinweis“ habe die Bauverwaltung verzichtet.

Die Kosten der Festes belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Die Stadt gebe 25.000 Euro dazu, der Rest werde größtenteils durch Sponsoren und Einnahmen aus der Gastronomie finanziert, erklärte Baran.

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